Teebaumoel Anwendungen

Teebaumoel Anwendungen von A-Z

Mitunter wissen es die meisten Menschen bereits. Dieser bekannte Baum ist in Northern New South Wales in Australien beheimatet. Demgemäß haben bereits die Aboriginis die positiven Eigenschaften gekannt und angewendet. Infolgedessen wird es seit Jahrtausenden von ihnen verwendet. Im Grunde genommen immer wenn sie gesundheitlich angegriffen waren. Die Zellen der Blätter enthalten das wertvolle Oel. Überdies wächst dieser Baum extrem schnell. Folglich eine sich ständig erneuernde Ressource ohne Beeinträchtigung oder Schädigung der Bäume. Ebenso als Schlammpackung sehr zu empfehlen.

Überdies gibt es einen magischen See dem gesundheitliche Kräfte nachgesagt werden. Anfänglich fallen die Blätter der umliegenden Teebäume regelmäßig hinein und entfalten anschließend so eine heilende Wirkung. Folgerichtig baden die Aboriginis darin um sich Linderung zu verschaffen.

Forschung

Der Chemiker Dr. R.A. Penefold hat als Angestellter der australischen Regierung in Sydney gearbeitet. Weiterhin wird ihm 1920 die klinische Erforschung der positiven Ergebnisse der Anwendung von Teebaumöl am Menschen sowie deren Dokumentation zugeschrieben.

Untersuchungen

Indessen brachten Untersuchungen Ergebnisse hervor, die selbst die kühnsten Erwartungen übertrafen. Jedenfalls erforderte die Anerkennung in medizinischen Fachkreisen weitergehende Forschung. Zudem schätzte die australische Regierung das Produkt so sehr, dass sie bestrebt war, die britischen und australischen Soldaten während des zweiten Weltkrieges ausreichend damit zu versorgen. Insofern ist ein Fläschchen vom australischen Teebaumoel in zahlreichen Hausapotheken zu finden.

Baum aus Australien

Teebaumoel Anwendungen
Teebaumoel Anwendungen

Mitunter werden unter dem Begriff Teebaum (Melaleuca) mehrere Arten von Sträuchern und Bäumen der Gattung Melaleuca zusammengefasst. Anders formuliert zählen sie zur Familie der Myrtengewächse.

Dementsprechend ist der wichtigste Teebaum in Australien die vorkommende Art Melaleuca alternifolia. Immerhin wird aus dieser Art überwiegend das Öl gewonnen. Im folgenden gibt es weitere Arten wie z. B. M. viridiflora und M. leucadendra. Sowohl aus Melaleuca alternifolia wie auch aus den anderen beiden Arten werden therapeutisch nutzbare Öle destilliert.

Beschreibung der Pflanze

Übrigens ist der Teebaum (Melaleuca alternifolia) ein immergrüner Baum mit weißer, papierähnlicher Rinde. Indes kann er bis zu 7 Meter hoch wachsen. Die Blüten bilden einen weißlichen Flaum. Währenddessen andere Arten andere Blütenfarben und anderen Wuchs haben.

Geschichte Teebaumöl Anwendungen

Obgleich der englische Name von Melaleuca alternifolia, „Tea Tree“, 1770 entstanden ist. James Cook landete mit seiner „HMS Endeavour“ in Botany Bay an der Nordostküste Australiens. Im Grunde genommen war er damals noch Lieutnant der British Royal Navy. Mitunter führte Cook seine Mannschaft auf eine Expedition in eine gefährliche Sumpfregion. Denn es gab dort zahlreiche Schlangen. Trotzdem fand er dichte Gehölze von Bäumen mit aromatisch duftenden Blättern.

Teebaumoel Anwendung der Blüten
Teebaumoel Blüten

Teebaumölblätter

Weiterhin war bei der Expedition auch ein Botaniker dabei, Sir Joseph Banks. Er sammelte Blätter dieser Bäume und nahm sie zu weiteren Untersuchungen mit nach England. Lieutnant Cook nannte sie Teebäume oder Teepflanzen, weil ihre Blätter, wenn sie gekocht wurden, einen angenehm würzigen und erfrischenden Tee ergaben. Möglicherweise haben Cook und seine Leute beobachtet, wie die Eingeborenen Blätter und Rinde des Teebaumes verarbeiteten. Daraufhin ließ er einen Sud aus Teebaumblättern herstellen. In diesem Sinne hat er ihn erfolgreich zur Behandlung verschiedener Hautkrankheiten eingesetzt, wie sie schließlich bei Schiffsbesatzungen infolge von Vitaminmangel häufig auftraten.

Wir empfehlen die Teebaumoel Anwendungen nach eigenen Erfahrungen

Sofern man Teebaumöl Anwendungen bei Tieren vornehmen will, ist unbedingt der Tierarzt zu Rate zu ziehen! Aufgrund seines Gehaltes an Terpenen und Phenolen ist das Teebaumöl z.B. für Katzen hoch toxisch! Die Anwendung endet nicht selten tödlich für das Tier! Typische Symptome der „Teebaumöl-Vergiftungen” sind Zittern, Taumeln, Unruhe und allgemeine Schwäche. Daher bitte keinerlei Experimente mit dem eigenen Haustier. Aus diesem Grund immer einen Arzt befragen.

Teebaumoel Anwendungen alphabetisch

Teebaumoel Produkte

Akne – Mehrmals mit einer Pipette oder einem Wattetupfer auftragen. Je nach Bedarf wiederholen, denn es wirkt antibakteriell.

Antiseptische Mundspülung – Anfangs Zwei bis drei Tropfen Teebaumoel in etwas Kamillenoel träufeln. Dann diese Mischung in warmem Wasser auflösen. Mitunter dreimal täglich damit spülen. Es wirkt schmerzhemmend, antibakteriell und vertreibt Mundgeruch.

Aromatherapie – Drei bis fünf Tropfen in eine kleine Wasserschale geben anschließend in einer Duftlampe verdunsten lassen. Ausserdem wirkt es noch stärker wenn es in etwas Milch emulgiert.

Buchstabe A

Arthritis – Zehnprozentige Mischung aus Teebaumöl und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen anschließend vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben. Mitunter betroffene Stellen damit einpinseln, denn das wirkt schmerzstillend.

Beine und Füße – Übrigens tut überanstrengten Füßen und Beinen ein abendliches Bad sehr gut. Fünf Tropfen in eine Schüssel mit warmem Wasser geben. Schließlich 15 Minuten die Füße und Beine darin baden. Ungeachtet dessen kann man es pur auftragen gegen Schweißfüße ebenso zur Entspannung.

Beingeschwür – Zwei bis dreimal täglich vorsichtig auftragen. Überdies zehn Tropfen in Milch auflösen und mit Wasser verdünnen. Anschließend darin das Bein baden.

Buchstabe B

Blasen – Richtigerweise das Teebaum Öl mit einem Wattetupfer auftragen.

Blasenkatarrh – Wohingegen ein 15minütiges Sitzbad in einer Schüssel mit warmem Wasser und fünf bis zehn Tropfen Teebaum Öl eine wohlige Wärme geben.

Blutegel – Erst mit einem Wattetupfer das Öl auf den Parasiten auftragen. Dann diesen Entfernen und anschließend die Wunde nochmals damit betupfen.

Buchstabe B

Brandwunden – Wenig davon direkt auf die Wunde auftragen. Erstens wirkt es schmerzstillend und zweitens auch entzündungshemmend.

Bronchialkatarrh – Zweimal täglich Brust und Rücken mit einigen Tropfen einreiben. Zusätzlich fünf bis zehn Tropfen in sehr heißes Wasser geben und inhalieren. Ebenso einen warmen Umschlag mit einer Mischung aus Teebaum, Eukalyptus- und eventuell Thymianoel auf die Brust legen.

Buchstabe D

Dermatitis – Entsprechend die betroffenen Stellen einreiben denn das stillt den Juckreiz. Überdies wirkt es antibakteriell und beschleunigt die Heilung. Weiterhin eine zweiprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl, insbesondere auch Jojobaöl) auf die betroffene Stelle reiben. Zum Beispiel 40 Tropfen Teebaumoel auf 100 ml Lotion.

Desodorisation – Möglicherweise Waschen und Duschen mit entprechender Seife oder -Duschgel. Desweiteren die Körperlotion mit Teebaum Öl versetzen. Entweder ein spezielles Deodorant benutzen oder in ein handelsübliches Deo 20 bis 30 Tropfen mischen.

Eiter – Wird durch einige Tropfen schnell und antiseptisch beseitigt.

Buchstabe E

Ekzeme – Eine zehnprozentige Mischung aus diesem und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) auf die betroffene Stelle reiben. Obendrein etwas Teebaumoel in Milch auflösen (Emulgation). Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte in jedem Falle ein Arzt konsultiert werden. Mixtur mit Wasser vermischen und damit das Ekzem spülen. Ungeachtet dessen ist bei starkem Ekzem auch die direkte Anwendung zu empfehlen. Darüber hinaus kann bei Tierekzemen eine fünfzigprozentige Mischung mit Jojobaöl auf die betroffenen Stellen gerieben werden.

Emphysem – Erst Fünf bis zehn Tropfen in heißes Wasser oder in das Inhalationsgerät geben. Anschließend durch die Nase inhalieren.

Enthaarung – Vor und nach der Behandlung die Haut damit einreiben. Dementsprechend noch Teebaumoelsalbe benutzen.

Buchstabe E

Erkältung – Erst fünf bis zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben und dann inhalieren. Ebenso Schläfen und Oberlippe damit betupfen. Dazu Zwei bis drei Tropfen mit zwei bis drei Tropfen Eukalyptusöl mischen und auf einen Duftstein oder in eine Duftlampe geben. Auch den Oberkörper mit einigen Tropfen einreiben. Weiterhin einige Tropfen in den handelsüblichen Saunaaufguß (etwa mit Latschenkiefer) füllen.

Buchstabe F

Fadenpilzerkrankung – Zweimal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen. Beziehungsweise bei Tieren eine Mischung aus Cajeput-, Jojoba- oder Mandelöl mit zwanzigprozentigem Teebaumoelzusatz auftragen.

Fellpflege bei Haustieren – Regelmäßig Tiershampoo mit einem Zusatz von zwei bis vier Prozent benutzen. Entweder vor dem Striegeln oder Bürsten das Fell besprühen mit einem Gemisch aus Wasser und einigen Tropfen Teebaumoel. Oder vorbeugend gegen Zecken das reine Teebaumoel ins Fell massieren.

Fleckekzem – Betroffene Stelle je nach Intensität zwei- bis fünftnal täglich mit reinem Teebaumoel einreiben.

Buchstabe F

Flöhe – Vorausgesetzt der Hund hat Flöhe. Vorher Teebaumoel in Milch auflösen (Emulgation), dann die Mischung mit Wasser verdünnen. Anschließend damit das Fell besprühen. Am Besten das Fell des Hundes mit speziellem Tiershampoo waschen. Gegebenenfalls in hartnäckigen Fällen das Teebaumoel unverdünnt ins Fell einreiben.

Furunkel – Soweit möglich mehrmals täglich mit einer Pipette oder einem Wattetupfer auftragen.

Fußflechte – Das Oel mit einem Wattetupfer auftragen.

Fußpilz – Das Oel mit einem Wattetupfer auftragen.

Buchstabe G

Gingivitis (Zahnfleischentzündung) – Zum Beispiel mit dem gründlich gereinigten Finger sorgfältig auf das infizierte Zahnfleisch auftragen; Zahncreme mit Teebaumoel benutzen.

Gürtelrose – Entweder pur auftragen oder auch eine zehnprozentige Mischung aus diesem und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen. Schließlich vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben.

Buchstabe H

Haarpflege – Zum Beispiel ein bis drei Prozent (entspricht 20 bis 60 Tropfen) auf 100 ml Haarshampoo geben. Oder auch Spülung mit etwas Teebaumoel in Milch emulgieren und in Wasser auflösen. Schließlich damit Haar und Kopfhaut massieren. Und zwar vor dem Ausspülen zehn Minuten einwirken lassen.

Haliotosis (Mundgeruch) – Zuerst Zehn Tropfen auf ein Glas mit warmem Wasser geben. Dann mehrmals täglich gurgeln.

Halsschmerzen – Zuerst Fünf bis zehn Tropfen in zwei Schluck warmes Wasser geben. Abschließend drei- bis viermal täglich kräftig gurgeln.

Hämatom – Entsprechend Zweimal täglich die betroffene Stelle damit einreiben.

Buchstabe H

Hämorrhoiden – Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaum- und Jojoba- beziehungsweise Mandelöl herstellen. Anschließend damit die betroffenen Stellen einreiben.

Haushaltsreinigung – Statt scharfer Chemikalien besser 20 bis 40 Tropfen ins Wischwasser geben. In diesem Sinne damit Küchenmöbel, Böden, Bad und WC reinigen. Erstens ist es desinfizierend zweitens bindet es unangenehme Gerüche.

Hautabschürfung – Je nachdem ein wenig reines Teebaumoel direkt auf die Wunde auftragen. Kurz gesagt wirkt es schmerzstillend und entzündungshemmend.

Buchstabe H

Hautausschlag – Im Falle von Hautausschlag eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen. Infolgedessen vorsichtig mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle auftragen.

Hautflechte – Und zwar am besten mit einem Wattetupfer auftragen.

Hautsplitter – Im Grunde genommen mit einem Wattetupfer vor und nach dem Entfernen des Splitters auftragen.

Herpes – Je nachdem dreimal täglich auftragen. Überdies ein Lippenbalsam mit Teebaumoel benutzen.

Buchstabe H

Hornhaut – Erstens Hornhautstellen in warmem Wasserbad mit einigen Tropfen einweichen. Zweitens Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.

Hufverletzung bei Pferden – Sowohl pur auftragen als auch eine fünfzigprozentige Lösung aus Teebaum- und Jojobaöl anrühren und den Huf damit einpinseln. Weiterhin einen feuchten Umschlag mit Bittersalz und Teebaumoel anlegen.

Hühneraugen – Möglicherweise Zwei bis dreimal täglich mit einem Wattetupfer auftragen.

Husten – Im Fall von Husten Zwei bis drei Tropfen Teebaumoel zusammen mit etwas Eukalyptus- oder Minzeöl (Chinaöl) in ein Inhalationsgerät füllen. Infolge inhalieren. Danach von außen den Hals-, Brust und Rückenbereich mit Teebaumoel einreiben. Weiterhin fünf Tropfen in warmem Wasser auflösen und gurgeln.

Buchstabe I

Infizierte Stellen – Soweit möglich mit einem Wattetupfer auftragen.

Insektenabwehrmittel – Zuerst eine Aromalampe oder Duftstein mit einer Mischung aus zwei bis drei Tropfen Teebaumoel, einem Tropfen Zedernholz sowie einem Tropfen Nelkenöl aufstellen. Zuletzt die Haut mit einer Körperlotion mit zehnprozentigem Teebaumoel-Anteil eincremen.

Insektenstiche – Nicht warten bis es dick wird. Vielmehr das Oel mit einem Wattetupfer auftragen.

Ischias – Sobald möglich die betroffene Stelle mit Teebaumoel einreiben.

Buchstabe J

Juckreiz – Sobald es juckt etwas Öl mit einem Wattetupfer auftragen. Darüber hinaus zwanzig bis fünfzigprozentige Mischung aus Teebaumoel mit jojobaöl herstellen und auftragen.

Kehlkopfentzündung – Zum Beispiel Zwei bis zehn Tropfen in ein kleines Glas mit warmem Wasser (zwei Schluck) geben und dreimal täglich kräftig damit gurgeln.

Buchstabe K

Kopfläuse – Mitunter direkt auf die Kopfhaut auftragen und zehn bis 15 Minuten einwirken lassen. Erst einen Teelöffel auf die übliche Menge Haarshampoo geben und dann den Kopf waschen. Anschließend Schaum mit warmem Wasser abspülen, dem ein Eßlöffel zugefügt worden ist. Sorgfältig den Kopf abkämmen und die Kammzinken in Teebaumoel tränken.

Lippen – Möglicherweise Lippenbalsam mit Teebaumoel zur Pflege verwenden.

Buchstabe M

Massage – Im Grunde genommen ein tolles Massageoel. 3 bis 5 ml in 100 ml Jojobaöl (Mandel-, Avocadoöl) mischen und damit kräftig massieren tut dem Körper gut.

Milchschorf – Zwei bis fünf Tropfen mit einem Esslöffel eines anderen hautverträglichen Öls (jojobaöl, Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen. Dann vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben und den Schorf anschließend mit einem weichen Tuch entfernen. Doch nicht in die Augen gelangen lassen!

Buchstabe M

Mundgeschwüre – Mitunter auf die einzelnen Stellen tupfen. Dazu zehn Tropfen Teebaumoel, in etwas Milch aufgelöst, auf ein Glas mit warmem Wasser geben und mehrmals täglich gurgeln.

Mundspülung – Anfangs Zehn Tropfen auf ein Glas mit warmem Wasser geben. Dann mehrmals täglich gurgeln. Drei Tropfen Teebaumoel, zwei Tropfen Limettenöl, einen Tropfen Pfefferminzöl und eventuell einen Tropfen Thymianöl in fünf Esslöffel Milch auflösen. Anschließend mit einem halben Glas Wasser verdünnen. Zuletzt damit den Mund kräftig ausspülen.

Muskelschmerzen – Im Grunde genommen einfach pur einreiben. Weiterhin eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen und sanft auf die betroffene Stelle reiben.

Buchstabe N

Nagelbad – Das heißt fünf bis zehn Tropfen in eine Seifenlösung geben oder mit Jojobaöl mischen. Dann darin die Nägel baden.

Nagelentzündung – Deshalb mit einem Wattetupfer großzügig unter und um den Nagel herum auftragen.

Nebenhöhlenentzündung – Indessen zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben und durch die Nase inhalieren. Ebenso Teebaumoel pur in die Haut an den Schläfen, der Nase und den Wangen einreiben.

Buchstabe O

Ohrentzündung/-schmerzen – Erst Zehn Tropfen auf einen Teelöffel hochwertiges kaltgepresstes Öl (zum Beispiel Mandelöl) geben. Anschließend leicht erwärmen und obendrein eine kleine Menge davon ins Ohr reiben.

Buchstabe P

Parasitenbefall – Soweit möglich auf die betroffenen Stellen auftragen.

Paradentose – Und zwar an den infizierten Stellen auftragen und leicht einmassieren. Je nachdem Teebaumoel Zahncreme regelmässig benutzen.

Paronychie (Nagelbettinfektion) – Sobald großzügig mit einem Wattetupfer unter und um den Nagel herum auftragen.

Pickel – Sofern zugänglich mit einem Wattetupfer direkt auf die betroffenen Stellen auftragen.

Plantarwarzen (Fußsohlenwarzen) – Sooft es geht mehrmals täglich über einen längeren Zeitraum auftragen.

Plaque (Zahnbelag) – Mit in Milch aufgelöstem und mit etwas Wasser verdünntem Teebaumoel gurgeln. Gegebenenfalls eine Teebaumoel Zahncreme benutzen.

Prellung – Solange es weh tut auf geprellte Stellen auftragen.

Psoriasis (Schuppenflechte) – Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle reiben.

Buchstabe R

Rasur – 20 bis 30 Tropfen Teebaumoel auf 100 ml Aftershave geben denn das lindert Hautreizungen.

Rheuma – auftragen oder eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen und sanft auf die betroffene Stelle reiben.

Buchstabe S

Satteldruckstellen bei Pferden – Regelmäßig den Pferderücken mit Teebaumoel einreiben oder eine fünfzigprozentige Mischung aus Teebaumoel und Jojobaöl herstellen. In diesem Sinne damit die Druckstellen bestreichen.

Scheide – Zwei bis drei Tropfen auf einen Tampon geben. 20 bis 30 Tropfen in einem halben Glas warmer Milch auflösen und in Wasser verdünnen. Demgemäß mit dieser Lösung die Scheide spülen. Mit anderen Worten es hilft bei Pilzen.

Schnittwunden/Schürfwunden – Zwei bis drei Tropfen direkt auf die Wunde auftragen. Immerhin wirkt es schmerzstillend und entzündungshemmend.

Buchstabe S

Schuppen – Fünf Tropfen zu der üblichen Menge an Haarshampoo geben und damit Haar und Kopfhaut massieren. Zudem einige Minuten einwirken lassen bevor man es ausspült.

Sekretstau – Fünf bis zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben dabei durch die Nase inhalieren.

Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) – Fünf bis zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben dabei durch die Nase inhalieren.

Sonnenbrand – 2 bis 3 ml auf 100 ml Aftersun-Lotion geben oder eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) vorsichtig mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle reiben. Teebaumoel kann auch pur oder mit etwas Zitronensaft vermischt aufgetragen werden. Vorsicht: Nicht mit dem Teebaumoel an die Augen kommen!

Buchstabe V

Vaginale Entzündungen – Zwei bis drei Tropfen auf einen Tampon geben. 20 bis 30 Tropfen in einem halben Glas warmer Milch auflösen und in Wasser verdünnen. Anschließend mit dieser Lösung die Scheide spülen. Mitnichten hilft es bei Pilzen.

Verbrennungen – Wenig Teebaumoel direkt mit einem gut getränkten Wattetupfer auf die Brandwunde auftragen. Obgleich es schmerzstillend und entzündungshemmend ist, sollte man bei schweren Verbrennungen sofort zum Arzt gehen.

Verstauchung – auftragen oder eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) sanft auf die betroffene Sehnengegend reiben.

Buchstabe W

Warzen – Mehrmals täglich mit Wattetupfer auftragen.

Windelreinigung – In die Waschmaschine zum Waschmittel einen Esslöffel geben.

Windelekzem – Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) vorsichtig mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle tupfen oder zwei bis fünf Tropfen mit etwas guter Babycreme oder einem Esslöffel Babyöl mischen und auftragen.

Wunden – mit einem Wattetupfer auftragen.

Wundliegen – Betroffene Stellen damit vorsichtig bestreichen.

Wundsein – Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen. Anschließend vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben.

Buchstabe Z

Zahnbelag – Mit in Milch aufgelöstem und mit etwas Wasser verdünntem Teebaumoel gurgeln. Weiterhin Teebaumoel-Zahncreme benutzen.

Zahnfleisch Vorbeugend – Erstens Teebaumoel-Zahncreme benutzen. Zweitens mit einer Lösung aus warmem Wasser, Milch und einigen Tropfen Teebaumoel spülen. Drittens bei akuter Entzündung Teebaumoel mit einem Wattetupfer oder gereinigtem Finger auftragen.

Zahnschmerzen – mit einem Wattetupfer auftragen.

Zecken bei Tieren – mit einem Wattetupfer auf den Parasiten auftragen dann diesen entfernen. Anschließend die Wunde nochmals mit Teebaumoel betupfen. Weiterhin zur Vorbeugung das Oel pur in das Tierfell einreiben.

Teebaumoel Anwendungen

Zuerst wird das ätherische Öl der Blätter und Zweigspitzen verwendet. Weiterhin wird es durch Wasserdampfdestillation gewonnen. Übrigens findet Teebaumöl aufgrund seiner antiseptischen, bakteriziden und fungiziden Wirkung Verwendung in der Dermatologie (z. B. in der Therapie von Akne, Schuppen und Schuppenflechte, Pilzerkrankungen, Muskelschmerzen, offenen Wunden, Rheuma, Raucherhusten und Krampfadern). Es ist jedoch nicht als Arzneimittel zugelassen.

Bücher Tipps

Kurzbeschreibung – Das australische Teebaumöl ist ein Alleskönner: Ob Bakterien, Viren, Pilze und Ungeziefer – allen macht es den Garaus, heilt Verbrennungen, Blutergüsse und Wunden. Zahlreiche Anleitungen und Rezepte zeigen die Vielfalt der praktischen Anwendung des Teebaumöls. Das Stichwortverzeichnis der Erkrankungen leistet wertvolle Hilfe, wenn es schnell gehen soll.

Text Auszug

Teebaumöl wird in der Humanmedizin immer beliebter. Unterzieht man Teebaumöl einer Analyse, so erkennt man, dass Teebaumöl ein Gemisch aus pharmakologisch hoch wirksamen Substanzen ist.

Als kritisch wird für den Menschen das Risiko der Entwicklung von Kontaktallergien angesehen. Auslöser sind dabei unterschiedliche Anteile des Öls (d-Limonen, 1,8 Cineol und a-Terpinen). Je älter das Öl ist, desto größer wird das Risiko. Bereits nach vier Tagen beginnt der Oxidationsprozess des Öls. Die Allergenmenge steigt an und besonders auf vorerkrankter Haut kann es zu Kontaktekzemen kommen. Quelle:wikipedia

Wann Teebaumöl aus Gesichts-Pickel eine Kontaktdermatitis macht

Buxtehude (cod). Kommen zu Ihnen Patienten mit einer Dermatitis im Gesicht, an den Händen oder Unterarmen, sollten Sie sie nach der Anwendung von Teebaumöl fragen, rät Professor Björn Hausen vom Dermatologischen Zentrum in Buxtehude. Denn Allergien auf Inhaltsstoffe oxidierten Teebaumöls würden immer häufiger.

Als echtes Teebaumöl wird das Öl des Australischen Teebaums Melaleuca alternifolia bezeichnet. Es werden aber auch Öle verwandter Bäume verarbeitet. Mit dem zunehmenden Interesse an Naturheilkunde ist Teebaumöl in den letzten Jahren in Deutschland weit verbreitet worden. Hausen: „In Broschüren, Büchern und Anzeigen wird Teebaumöl unter anderem zur Therapie bei Akne, Schuppen und Schuppenflechte, Pilzerkrankungen, Muskelschmerzen, offenen Wunden, Rheuma, Raucherhusten und Krampfadern angepriesen.“

Sensibilisierung

Die Gefahr einer Sensibilisierung durch Teebaumöl entstehe, erläutert Hausen, erst mit der Alterung des Öls. Frisch destilliertes Teebaumöl wirke kaum sensibilisierend. Das sei im Tierversuch und bei Menschen getestet worden.

Durch häufiges Öffnen der Flaschen, Licht und Wärme steige die Peroxydzahl – ein Maß für die Oxidation – des Öls innerhalb von vier bis zehn Tagen von 50 auf über 500. Die Flüssigkeit verfärbe sich grünlich-bräunlich und beginne nach Terpentin zu riechen, beschreibt Hausen. Ursache ist unter anderem die Zunahme von Terpinen und Terpinolen. Mit solch oxidiertem Öl hätten sich experimentell alle untersuchten Meerschweinchen sensibilisieren lassen (Akt. Dermatol. 24, 1998, 60).

Textauszug aus dem Buch

Hausen beschreibt die Krankengeschichte eines 57jährigen Dachdeckers. Der hat eine Kontaktdermatitis im Gesicht entwickelt. Nach Betupfen seiner Gesichtspickel mit Teebaumöl und Waschen der Haare mit Shampoo, dem er vorher fünf Tropfen des Öls beigemischt hatte. Bei einem Epikutantest reagierte der Mann allergisch auf oxidiertes Teebaumöl und bei einer differenzierten Nachtestung mehrerer Inhaltsstoffe des Öls auf Terpine, Terpinole und das früher als Wurmmittel angewendete Ascaridol. Quelle: Artikel in der Ärzte Zeitung, 7. April 1998

Die drei großen Heiler

Wie Teebaumöl zur Linderung von Beschwerden, zur unterstützenden Behandlung von Krankheiten und zur Körper und Schönheitspflege eingesetzt werden kann, erfährt man in diesem Buch. Gerade die vielen verschiedenartigen Einsatzmöglichkeiten machen Teebaum-Essenz zu einem Heilmittel, dessen therapeutisches Spektrum in keiner Hausapotheke fehlen sollte. ISBN 3-89385-138-0

Über das Produkt

Erstmals werden hier drei sehr wirkungsvolle und populäre Naturheilmittel miteinander vorgestellt. Die Darstellung der Vorteile, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Wirkung und Anwendung hilft dabei, sich immer genau für das jeweils Richtige zu entscheiden. Teebaumöl, Johannsikraut und Schwarzkümmelöl. Sie helfen bei der Vorbeugung von Krankheiten. Zudem sind sie ideale Hygiene- und Heilmittel für viele alltägliche Probleme. Somit sollten sie in keiner Hausapotheke fehlen. Ihre Stärken liegen in der antibakteriellen, antivirellen und pilzhemmenden Wirkung. Aber auch im Haushalt. Ebenso im Garten und in der Tierpflege erweisen sie sich als nützliche Helfer. Abschließend heißt es: Viele Erfahrungen fließen in diesem übersichtlichen und gut illustrierten Handbuch zusammen.

Die Teebaum Hausapotheke

Teebaumoel Hausapotheke und Anwendungen

Kurzbeschreibung

Wie Teebaumöl zur Linderung von Beschwerden, zur unterstützenden Behandlung von Krankheiten und zur Körper- und Schönheitspflege eingesetzt werden kann, erfährt man in diesem Buch. Gerade die vielen verschiedenartigen Einsatzmöglichkeiten machen Teebaum-Essenz zu einem Heilmittel. Dessen therapeutisches Spektrum sollte in keiner Hausapotheke fehlen.

Unter der heißen, gleißenden Sonne Australiens entwickelte eine Pflanze in ihren Blättern unzählige, winzige Tröpfchen eines ätherischen Öls. Angefüllt mit einem Duft, der so stark und heilkräftig ist, daß er Menschen weltweit Wohlbefinden und Gesundheit schenken kann.

Klappentext

Teebaum-Essenz aus Australien hat sich zu einem revolutionären Heilmittel auf dem alternativen Gesundheitsmarkt entwickelt. Das Teebaumöl wurde zwar von den Aborigines seit jeher zum Heilen von vielen verschiedenen Krankheiten und Beschwerden verwendet. Aber erst heute haben neueste Forschungen den ungeheuren medizinischen Wert dieser Substanz bewußt gemacht.

Der Teebaum wächst traditionell in bestimmten Regionen Australiens wenngleich er heute in seiner natürlichen Umgebung auch kultiviert wird. Abgesehen davon betreiben viele Plantagen biologischen Anbau. Deswegen stehen uns heute ausgezeichnete Qualitäten zur Verfügung. Übrigens die Essenz gewinnt man durch das Destillieren der Blätter.

Teebaumöl Anwendungen
Hinweis zu Nahrungsergänzung