L Arginin

An vielen Universitäten und medizinischen Instituten (Hannover, Heidelberg, Magdeburg usw.) hat man inzwischen festgestellt, dass die Aktivität von NO (Stickstoffmonoxid siehe wikipedia) vermindert ist bei Aterienverkalkung. Also bei Arteiosklerose. Wird die Aminosäure L Arginin erhöht, erhöht sich auch die Aktivität von NO und wirkt sich somit positiv auf den gesamten Blutkreislauf aus.

Aminosäure L Arginin Wirkung
Aminosäure L-Arginin

Pumpleistung

Auch die Pumpleistung des Herzens wird gefördert und der Arterienverkalkung vorgebeugt. Überall sind die gleichen Ergebnisse nachzulesen, so dass eindeutig feststeht, dass durch Gabe von Arginin die Blutzirkulation gefördert und die Verklebung der Blutplättchen vermindert werden kann. Noch so einiges mehr an positiven Resultaten liegen vor und der Einsatz von L Arginin bei sämtlichen Herzkrankheiten (Herzinfarkt, Schlaganfall usw.) und Arterienverkalkung – Arteriosklerose hat längst begonnen.

Vergleich mit Viagra

Sogar über einen Vergleich mit Viagra kann man im Internet einiges finden, da die blaue „Potenzpille“ auch mit dem Blutfluss zu tun hat. Kurz zur Wirkungsweise von Viagra: Bei sexueller Stimulation werden normalerweise bestimmte Botenstoffe im Körper ausgeschüttet (cGMP). Blut strömt in den Schwellkörper des Penis ein und kann durch die engen Venen nicht wieder abfließen. Entsprechend kommt es zu einem Blutstau und der Penis wird steif.
Aber: das im Körper vorhandene Enzym Phosphodiesterase spaltet die cGMP-Botenstoffe wieder, und macht sie dadurch wirkungslos. Das Blut kann dann wieder leicht aus den Schwellkörpern des Penis abfließen.

Blaue Pille ist keine Lösung

Dieses Ausschütten und Spalten von cGMP-Molekülen steht in einem gewissen Gleichgewicht. Werden mehr Moleküle gespalten als produziert, so kommt es zu Erektionsstörungen, da das Blut nicht im Penis gestaut werden kann. Anders ausgedrückt es kommt somit keine Erektion zustande. Kurzum hier greift Viagra ein: Es hemmt die Phosphodiesterase, cGMP kann nicht mehr gespalten werden und der Penis (bleibt) erigiert. Die blaue Potenzpille ist also kein sexuell stimulierendes Mittel (Aphrodisiakum). Besser formuliert: Wer keine Lust auf Sex hat, oder mit dem Kopf noch bei der Arbeit ist, dem hilft die blaue Pille nicht, da dann nicht genügend cGMP-Botenstoffe unterwegs sind!

Natürlicher Versuch

Da kann die natürliche Stärkung der Durchblutung durch diese Aminosäure, auch in den Schwellkörpern der Sexualorgane, eine gute Alternative sein. Jedenfalls werden die Schwellkörper kräftig durchblutet und einer standhaften Erektion steht so nichts mehr im Wege. Ein Versuch ist es sicher Wert und kostengünstiger auf jeden Fall.

Arginin ist eine semiessentielle Aminosäure. Das heißt sie wird zwar vom Stoffwechsel hergestellt, in manchen Fällen allerdings ist die körpereigene Arginin – Synthese ungenügend. Daher ist es notwendig, diese Aminosäure über das Essen zuzuführen. Jedenfalls ist sie in hoher Konzentration in Nüssen, Erbsen und Sonnenblumenkernen enthalten.

Stoffwechsel Funktionen

Arginin ist an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt. Neben der Proteinbiosynthese wird es auch noch für die Bildung weiterer lebenswichtiger Stoffe benötigt wie Harnstoff, Polyamine, Prolin (eine Aminosäure), Kreatin und Stickoxid (NO). Durch die Harnstoffbildung wird Ammoniak entgiftet. Desweiteren sind Polyamine für die Stabilisierung der DNA erforderlich. Abgesehen davon ist Kreatin ein Energiespeicher der Muskelzellen.

Dr. Strunz

Dr. Strunz sagt: „Die Nobelpreismedizin 1998 gab es für die Entdeckung, dass der Körper NO aus Arginin herstellt. NO, das Molekül des Jahres, ist der einzige Stoff im menschlichen Körper, der Blutgefäße weit stellt. Beziehungsweise aktiv öffnet. Wir haben viele Stoffe, die unsere Blutgefäße eng stellen, mit anderen Worten verkalken lassen. Aber eben nur diesen einen NO, hergestellt aus Arginin.

Misst man Arginin im Blut, findet man erschreckende Defizite bei fast jedem Deutschen. Das ist ebenso eine Tatsache. Wenngleich diese Tatsache nicht bekannt ist, da Aminosäuren – außer von unserem Labor – kaum routinemäßig gemessen werden. Dies erklärt folglich, warum jeder zweite Deutsche an verengten Blutgefäßen stirbt. Kurzum ist jeder einzelne Todesfall überflüssig.

Weitgestellte Blutgefäße

Durchblutung Blutzirkulation
Durchblutung – Blutzirkulation

Man braucht Arginin nur einnehmen, nur im Blut normalisieren, um den Effekt selbst festzustellen. Ein Zahnarzt berichtet, dass sein Bluthochdruck weg sei durch Einnahme von Arginin. Schon immer bekannt war, dass Menschen, die mehr Eiweiß essen, viermal seltener Herzinfarkt bekommen. Arginin! Wir beobachten ferner, dass Arginin über NO auch auf die Körpermitte entscheidend wirkt. Viagra hat nämlich exakt die gleiche Wirkung (NO). Anders formuliert bedeuten weitgestellte Blutgefäße im Gehirn Wachheit, Konzentrationsfähigkeit usw..

Durchblutung


Schließlich dreht sich alles, was mit Leistung und jünger werden zu tun hat, um den allgemeinen Begriff Durchblutung, also weite Blutgefäße. Ganz langsam erst begreifen wir, dass all dies an einer einzigen Substanz festzumachen ist, nämlich Arginin. Aus diesem Grund gibt es seit etwa 10 Monaten Arginin auch in der Apotheke. Und es laufen erste Studien: Arginin statt Viagra. Übrigens: Wie hoch ist Ihr Argininspiegel im Blut?“ Quelle: strunz.com

Studien

Aachen, den 5. Oktober 2006: In Studien hat sich die Kombination aus Arginin und Folsäure als wahres Multitalent bei der Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen des Herz Kreislauf Systems erwiesen, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen

Diese Aminosäure ist als natürlicher Eiweißbaustein Bestandteil zahlreicher Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte und rotem Fleisch. Obwohl der gesunde Organismus geringe Arginin Mengen zwar selbst herstellen kann, reichen diese meist nicht aus, um den täglichen Bedarf zu decken.

Erhöhter Bedarf

Insbesondere bei Diabetes mellitus und Erkrankungen des Herz Kreislaufsystems besteht ein erhöhter Bedarf an Arginin. Durchschnittlich beträgt die aufgenommene Menge bei einer ausgewogenen Ernährungsweise täglich vier bis fünf Gramm, wobei diese Menge bei bestehenden Erkrankungen meist unzureichend ist. In diesen Fällen ist es nicht möglich, die benötigte Menge der Aminosäure durch die Ernährung abzudecken. Vielmehr kann eine gezielte Ergänzung der Nahrung dann sinnvoll sein.

Arginin hat im menschlichen Stoffwechsel ganz entscheidende Funktionen. Besonders im Hinblick auf arteriosklerotische Veränderungen und gestörte Gefäßfunktionen bei Diabetes mellitus zeigen sich präventive sowie therapeutische Wirkungsmechanismen. Nur wenn eine adäquate Menge Arginin dem Organismus zur Verfügung steht, ist ein ausreichendes Angebot des Botenstoffes Stickstoffmonoxid (NO) gewährleistet.

Vorstufe von NO

Arginin stellt die direkte Vorstufe von NO dar, deshalb bezeichnet man diese Substanz auch als NO-Donator. Erstens ist dieser besonders für die Gefäßerweiterung und den Blutfluss wichtig. Zweitens sorgt er gleichermaßen für eine gesunde Funktion der Gefäßinnenwand und einem Blutdruck im Normalbereich. Drittens gehen neuere Untersuchungen davon aus, dass Arginin fähig ist, einen Hemmstoff der NO-Synthese, besser gesagt das asymmetrische Dimethylarginin (ADMA), zu blockieren.

Arginin und Folsäure

ADMA stellt einen eigenständigen Risikofaktor für Herz Kreislauf-Erkrankungen dar. An der Freisetzung von ADMA sind hohe Homocysteinspiegel, die ebenfalls als eigenständige Risikofaktoren für Herz Kreislauf Erkrankungen gelten, beteiligt. Ferner ist das B-Vitamin Folsäure zur Senkung des Homocysteinspiegels im Blut unerlässlich. Somit ergänzen sich Arginin und Folsäure in optimaler Weise so die Ernährungswissenschaftlerin. Mit der synergistisch wirkenden Kombination aus Arginin und Folsäure steht der Ernährungsmedizin eine vielversprechende Möglichkeit zur Verfügung, effektiv Herz Kreislauf Erkrankungen vorzubeugen betont Judith Männich. Außerdem ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise ein entscheidender Therapiebaustein bei koronaren Herzerkrankungen. Weitere Informationen unter www.ernaehrungsmed.de.

Ärztezeitung

Auch in der Ärztezeitung ist zu lesen, dass die Medizinische Hochschule in Hannover (MHH) in einer klinischen Studie prüft, ob die Aminosäure Arginin die Beschwerden bei Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit (AVK) lindert und wirklich hilft bei Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Im Labortest hatte sich zuvor ergeben, dass die Aminosäure Arginin die Blutgefäße erweitert. Für die Studie sollen Patienten, die 40 Jahre und älter sind, über drei Monate behandelt werden. „Die Hälfte der Patienten nimmt täglich 12 Gramm Arginin zu sich, die andere Hälfte bekommt Placebo“, so Dr. Jessica Lachmuth von der MHH. Arginin ist unter anderem in Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Nüssen enthalten. Für die Studie wurde eine Tablette entwickelt, die die Aminosäure in konzentrierter Form enthält. aerztezeitung.de

Weitere Funktionen und Einsatzmöglichkeiten

Der Bedarf dieser Aminosäure steigt bei Infekten, bei starker körperlicher Belastung wie z.B. Hochleistungssport und bei strikter Diät, schweren Operationen etc. stark an. Arginin beschleunigt die Wundheilung und ist besonders wirksam bei Verbrennungen.

Auch im Sport wird Arginin eingesetzt: Es kann eine vermehrte Ausschüttung des Wachstumshormons und eine verbesserte Proteinsynthese bewirken und den Fettabbau beschleunigen. Quelle: diagnostisches-centrum.de

Arginin – NO – Molekül mit herausragenden Eigenschaften

Die Synthese von NO, einem körpereigenen Botenstoff, ist eine der medizinisch bedeutendsten Aufgaben von Arginin. Die Funktionen von Stickoxid sind so herausragend, dass es im Jahre 1992 zum Molekül des Jahres ernannt wurde.

Es gibt zudem heute kaum mehr eine Krankheit, bei der nicht NO, und damit Arginin, einen Einfluss auf das Krankheitsgeschehen ausübt. Herz Kreislauf Erkrankungen sind immer noch die Krankheit Nr. 1. Arginin ist hier eine Aminosäure, die wesentliche Verbesserungen bringen könnte.

Buch

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Arginin übt in vielerlei Hinsicht einen positiven Effekt auf das Herz Kreislauf System aus. Das von Arginin gebildete NO ist eine gefäßprotektive Substanz, d.h. es schützt die Blutgefäße vor Arteriosklerose:

Blutfettwerte – NO kann der Oxidation des LDL-Cholesterins entgegenwirken und senkt die LDL- Cholesterinspiegel in den Blutgefäßen. Man hat auch festgestellt, dass bei erhöhten Cholesterinwerten im Blut die NO-Konzentration vermindert ist, und dass eine Arginin Gabe die NO Konzentration dann wieder erhöht.

Fließeigenschaften des Blutes

Arginin stabilisiert die Wände der Blutgefäße, d.h. deren Durchlässigkeit, z.B. für Fettmoleküle (Lipoproteine), wird verhindert. Außerdem hat diese Aminosäure einen positiven Einfluss auf die Fließeigenschaften des Blutes; sie schützt vor einer Verklebung der Blutblättchen, der so genannten Thrombozytenaggregation.

Generell verbessert NO die kardiale und periphere Durchblutung. Aufgrund seiner gefäßerweiternden Funktion kann Arginin auch zur Senkung des Blutdrucks und bei Angina pectoris eingesetzt werden. Der bei Angina pectoris auftretende Schmerz wird durch eine Verengung der Blutgefäße ausgelöst.

Immunsystem

Arginin ist auch eine wichtige Substanz für das Immunsystem. Es ist eine der Aminosäuren, die am stärksten immunstimulierend wirkt. Bestimmte Immunzellen und Botenstoffe des Immunsystems werden durch Arginin aktiviert, z.B. Lymphozyten oder Makrophagen.

Nahrungsergänzung L Arginin
Hinweis zu Nahrungsergänzungen