Grünlippmuschel

Die neuseeländische Grünlippmuschel mit ihren kostbaren Lipiden gilt seit langer Zeit als Hauptnahrungsmittel an der Küste Neuseelands.

Inhaltsstoffe Grünlippmuschel

Das Fleisch der Grünlippmuschel enthält Aminosäuren (Eiweisse), Lipide (Fettsäuren) mit einem hohen Anteil an Omeg 3 Fettsäuren und die aus dem Ozean angereicherten Mineralien und Spurenelemente. Wie zum Beispiel Kieselsäure, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink, Kupfer, Jod und Selen. Grünlippmuscheln enthalten überdies alle wesentlichen Klassen von Glycosaminglycanen einschließlich Chondroitin 4 Sulphat und Chondroitin 6 Sulphat. GAGs sind übrigens langkettige Eiweiss Zucker Moleküle, die auch Bestandteile der menschlichen Haut, des Bindegewebes und der Knorpel sind.

Neuseeländische Grünlippmuschel

Grünlippmuschel Wirkung
Grünlippmuschel Wirkung

Die Neuseeländische Grünlippmuschel (Pernea canaliculus) ist inzwischen in vielen Naturheilpraxen zur unterstützenden Rheumabehandlung bekannt und beliebt. In der Südsee ist diese Muschel bei den Maoris seit Jahrhunderten ein bewährtes Mittel gegen Gelenkbeschwerden und Steifigkeit im Alter.

Die Maoris in Neuseeland kennen keine rheumatischen Erkrankungen. Die Grünlippmuschel – sie kommt ausschließlich in Neuseeland vor – zählt dort zu den traditionellen Grundnahrungsmitteln und dürfte der Grund dafür sein. Darüber hinaus wurde dies angeblich in langjährigenForschungsreihen festgestellt.

Buchtipp zur Perna viridis

Wirkung von Lyprinol

Die Universität von Adelaide hat in einer 14 Jahre dauernden Forschungsarbeit den eigentlichen Wirkstoff dieser Miesmuschelart isoliert und infolgedessen genauestens untersucht. Es handelt sich dabei um einen Komplex mehrfach ungesättigter Fettsäuren (insbesondere Eicosatetraeonische Säuren). Der Extrakt wurde patentiert und Lyprinol genannt. Lyprinol erwies sich als außerordentlich wirksames Mittel bei Polyarthritis. Die Wirksamkeit beruht auf einer effektiven Unterbrechung des lipoxygenasen Pfades. Das heißt es hemmt die Stoffe, die für die Entstehung und die Unterhaltung von Entzündungsprozessen verantwortlich sind – die Leukotriene. In den Laborversuchen mit künstlich induzierter Polyarthritis (durch Caragenan), erwies sich Lyprinol als allen anderen Substanzen weit überlegen, z.B. als 350 mal wirksamer als Nachtkerzenöl.
Quelle: www.lyprinol.de

Omega3 Fettsäuren hemmen Entzündungen

Omega 3 Fettsäuren wirken über die aus ihnen hergestellten Eicosanoide entzündungshemmend. Dieser Effekt wird ebenfalls bei der Therapie von entzündlichen Erkrankungen wie Gicht, rheumatoider Arthritis (Rheuma), Psoriasis (Schuppenflechte) und Neurodermitis genutzt. Auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) zeigen Omega 3 Fettsäuren positive Effekte. Quelle:ernaehrungsmed.de

Buchtitel: Heilwirkung der Grünlippmuschel

Die neuseeländische Grünlippmuschel (Perna canaliculus) ist besonders reich an jenen Stoffen, die im Bindegewebe unseres Körpers für den Transport von Wasser, Sauerstoff, Nähr- und Vitalstoffen und für den Antransport der Schlacken und Abfallstoffe zuständig sind. Mit Abnahme der körpereigenen Produktion dieser Substanzen treten Ernährungsstörungen auf, denn der Transport von Nährstoffen und das Ausscheiden von Schlackenstoffen kann nur mit Hilfe eines gesunden Bindegewebes erfolgen. Mit zunehmendem Alter kann das Bindegewebe erschlaffen und verschlacken, es kann auch die Schmierfunktion zwischen den Gelenken nicht mehr voll erfüllen. Arthrose, Arthritis, Gicht, Bandscheiben- und Wirbelsäulenleiden sind die Folge. Hier kann die Grünlippmuschel Linderung bringen. Sie ist ein wichtiges Nahrungsergänzungsmittel – mit einer Ausnahme: Wer an Fischallergie leidet, sollte sie weder essen noch in Kapselform einnehmen. Buchbeschreibung: Heilwirkung der Grünlippmuschel von Siegrid Hirsch – amazon.de

Gesättigte Fettsäuren

Die gesättigte Fettsäuren haben den größten negativen Einfluss auf das Serumcholesterin. Sie kommen hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln vor. Eine Zufuhr der gesättigten Fettsäuren mit der Nahrung ist eigentlich nicht notwendig, denn der Organismus kann sie bei Bedarf selbst herstellen. Der Körper käme ohne sie sogar noch besser aus.

Einfach ungesättigte Fettsäuren, wie die Ölsäure, haben einen hohen Stellenwert in der herzgesunden Ernährung, da sie das LDL Cholesterin und die Triglyzeridwerte senken, ohne das gefäßschützende HDL Cholesterin zu senken. Sie sind vor allem in Olivenöl und Rapsöl enthalten.

Omega 6 und Omega 3

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper entweder gar nicht oder nur in eingeschränkter Menge gebildet werden. Sie müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Je nach Struktur findet eine Unterscheidung in zwei wichtige Gruppen mehrfach ungesättigter Fettsäuren statt, die Omega 6 und die Omega 3 Fettsäuren. Die Ziffer beschreibt dabei, an welchem Kohlenstoffatom die erste Doppelbindung der Fettsäure liegt (s. Abbildung). Die Omega 3 Fettsäuren wie beispielsweise Eicosapentaensäure haben am dritten Kohlenstoffatom eine Doppelbindung, Omega 6 Fettsäuren wie Linolsäure dagegen am sechsten Kohlenstoffatom. Die Fettsäuren können im menschlichen Körper zum Teil verlängert werden. Die Einfügung einer weiteren Doppelbindung vor dem 9. Kohlenstoffatom ist jedoch nicht möglich. Omega 6 Fettsäuren können nicht in Omega 3 Fettsäuren umgewandelt werden, aus Alpha Linolensäure kann aber Eicosapentaensäure entstehen. Quelle:ernaehrungsmed.de

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