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Vitamin-Ampel

Weiterer Buch Tipp - Die Vitamin Ampel von Sven-David Müller-Nothmann: "Auch wenn in Deutschland die klassischen Vitaminmangel - Krankheiten Skorbut, Beriberi, Pellagra praktisch nicht vorkommen, ist die Versorgung mit den lebenswichtigen Mikronährstoffen oftmals besorgniserregend schlecht. Praktisch die gesamte Bevölkerung führt viel zu wenig Vitamin D zu und das fördert die Osteoporose Entstehung, erklärt Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann in seiner erschienenen Vitamin-Ampel.

Bei dem B9 -Vitamin Folsäure ist die Zufuhr nur noch als dramatisch zu bezeichnen, denn alle Bevölkerungsgruppen leiden unter einem ausgeprägten Mangel, der zu Schwangerschaftsproblemen führen kann und die Herzinfarktwahrscheinlichkeit erhöht. Dass so viele Menschen unter Problemen mit den Haaren, der Haut und den Fingernägel leiden, lässt sich auch darauf zurück führen, dass die Biotin Aufnahme bei Erwachsenen durchschnittlich unterhalb der Empfehlungen liegt.

Aber auch die Zufuhr der Vitamine E, Thiamin und Pantothensäure ist nicht ideal und das kann die Entstehung von Krankheiten durchaus fördern. Eine gezielte Nahrungsumstellung ist also notwendig, um die Vitamin Bedarfslücke zu schließen. Die Vitamin-Ampel ist mit 16.000 Vitamin Angaben die wohl umfangreichste Tabelle und zeigt auf 112 Seiten neben dem Kaloriengehalt von über 1.300 Lebensmitteln, die von A bis Z aufgelistet sind, auch den exakten Vitamin Gehalt auf. Die Vitamin Ampel zeigt auch Angaben der wichtigsten Markenprodukte. Besonders gute Vitamin Quellen sind in der Ampel durch eine grüne Kennzeichnung leicht zu erkennen und helfen dem Verbraucher so, richtig auszuwählen.

Außerdem zeigt die Vitamin-Ampel auf den praktischen Umschlagklappen für jedes Vitamin die zehn besten Lebensmittel auf. Für die menschliche Gesundheit ist eine optimale Vitamin Aufnahme wichtig, denn sie sind lebenswichtig und ein Vitaminmangel führt zu Krankheiten. Von den 13 Vitaminen kann der menschliche Organismus nur das Vitamin D selbst herstellen und das funktioniert nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung auf die Haut..."

Über den Autor Andreas Jopp - Risikofaktor Vitaminmangel

Andreas Jopp ist ein gefragter Medizinjournalist und Bestseller Autor. Er veröffentlichte 200 Fachartikel zu medizinischen Therapien und sechs Bücher zu den Themen Vitamine, Mineralien, Fette und Hormone. Der Autor war wochenlang in den Sachbuch Bestsellerlisten von Focus und Stern. Er gilt als einer der bekanntesten Ernährungs- und Anti-Agingspezialisten im deutschsprachigen Raum.

Vitaminmangel

Auszüge von Andreas Jopp und Sven-David Müller-Nothmann:

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Wie groß ist der Vitaminmangel in Deutschland, Frankreich und den USA?
Die Deutschen - Mangel im Überfluss

Obst und GemüseAn der Nationalen Verzehrstudie in der BRD (Vera) nahmen zwischen 1985 und 1989 23.000 repräsentativ ausgewählte Verbraucher teil. Bei Frauen zwischen 19 und 35 Jahren besteht danach
— bei 49 % ein Mangel an Vitamin C
— bei 66 % an Vitamin B12
— bei 99 % an Folsäure und
— bei 76% an Vitamin B6

Bei Folsäure, Zink, Jod und Kalzium kommt kaum ein Bundesbürger auf die ohnehin niedrigen Minimalwerte, welche die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Für Selen wird gar nicht erst ein Richtwert angesetzt. Er wäre mit der Ernährung in Deutschland durch die selenarmen Böden ohnehin nicht zu decken. Der deutsche Stoffwechsel und das Immunsystem verhungern an vollen Töpfen.

men  eat 9 a dayDie Amerikaner - Die Zukunft der deutschen Fast Food Generation?

In den USA nahmen 21.500 Teilnehmer an einer Studie des Landwirtschaftsministeriums teil. Keiner, ich betone, k e i n e r der 21.500 Teilnehmer erreichte die von der RDA, dem amerikanischen Pendant der DGE, empfohlenen Minimalwerte für die Vitamine A, B1, B2, B6 und B12 sowie für Kalzium und Eisen. Wer auch nur einmal am Tag hochverarbeitete Lebensmittel oder Junkfood isst, hat kaum noch eine Chance die Minimalzufuhrwerte zu schaffen.

Bedarfsmenge an Vitaminen - Die Zufuhrempfehlungen sind Ihr Minimalbedarf für Mikronährstoffe. Die großen Verzehrstudien zeigen: selbst dieser untere Wert wird heute kaum noch erreicht. Wen wundert es dann, dass dieser Mangel zu den vielfältigen Symptomen eines Mikronährstoffmangels führt, unter dem viele leiden, ohne dass sie die Ursache erkennen.

Ernährungsexperten nehmen Mikronährstoffe - Die meisten Experten geben für eine optimale Versorgung, zumindest bei den Antioxidantien, 3- bis 5 fach höhere Werte als die DGE an.

5 a 10 par jourFrankreich - So gut ernährt sich der Franzose wirklich

In Frankreich gab es drei große repräsentative Studien: ESVITAF (1986), die Verzehrstudie im Burgund (1986) und die Studie im Val de Marne (1991). Diese drei Studien zeigen, dass unsere gourmetfreudigen Nachbarn die empfohlenen Minimalwerte durch die Ernährung nicht erreichen. Dr. Curtay zeigte, welcher Prozentsatz der Bevölkerung die Vitamin- und Mineralienempfehlungen nicht erreicht und fasste die drei Studien in einer Tabelle zusammen. Die Zufuhrempfehlungen stellen den Minimalbedarf für Vitalstoffe dar. Die großen Verzehrstudien zeigen, dass selbst dieser untere Wert heute kaum noch erreicht wird. Die Franzosen, genau wie alle Nordeuropäer, essen 40% der Kalorien als Fett. Im Fett sind aber fast keine Mikronährstoffe enthalten. So kann man selbst im Schlaraffenland Frankreich nicht auf die Minimalzufuhr kommen.

Risikofaktor VitaminmangelGründe des Mikronährstoffmangels - Woran liegt es nun eigentlich, dass fünf Studien, die in drei Ländern mit 80.000 Personen durchgeführt wurden, zeigen, dass mit der heutigen Ernährung nicht mehr die ausreichende Menge an Mikronährstoffen erreicht wird? Es gibt fünf Faktoren, die für die Abnahme der Mikronährstoffzufuhr in unserer Ernährung verantwortlich sind: Wieso deckt eine ausgewogene Ernährung heute nicht mehr den Minimalbedarf an Mikronährstoffen?

1. Eine veränderte Zusammensetzung der Ernährung (doppelt so viel Fett, vor allem gesättigtes tierisches Fett, und zehnmal so viel Einfachzucker / Glukose wie noch vor 200 Jahren)
2. Ausgelaugte Böden und der Einsatz von Chemikalien
3. Lagerung von Nahrungsmitteln und lange Transportwege
4. Verarbeitung der Lebensmittel: Kochen, Schälen, Blanchieren, Pasteurisieren, Haltbarmachen, Bestrahlen und Ausmahlen
5. Veränderte Essgewohnheiten: Restaurants, Kantinen, Fertiggerichte

Diese fünf Faktoren sorgen dafür, dass in 1.000 Kalorien Nahrungsmitteln nur noch ein Bruchteil der , Mineralien und Spurenelemente enthalten ist, die dem Stoffwechsel und Immunsystem im Laufe der Evolution mit den Nahrungsmitteln zur Verfügung stand.

Mikronährstoffmangel durch verarmte Nahrungszusammensetzung

Viele Menschen wissen meist nicht einmal, dass Vitamine und Mineralstoffe vor allem in Obst und Gemüse stecken. So spielen diese Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Mikronährstoffen eine viel zu geringe Rolle in deren Ernährung.

Es werden zu viele „leere" Kalorien verzehrt. In Fett oder Zucker sind keine Mikronährstoffe enthalten! Um diese Lebensmittel überhaupt zu verstoffwechseln, werden aber Vitamine benötigt. So werden die leeren Kalorien einer zucker- oder fettreichen Ernährung zusätzlich zu „Vitaminräubern". Statt mit mikronährstoffreichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Nüssen Ihren Stoffwechsel mit Biostoffen zu betanken, belasten Sie den Körper hauptsächlich mit Fett und Zucker. Diabetes und Herz-Kreislauf Erkrankungen sind die offensichtlichste Folge dieser Ernährung.

Zehnmal mehr - die zuckersüßen Dickmacher

Der Verzehr von Einfachzucker hat sich verzehnfacht. Auf diese großen Zuckermengen ist der Stoffwechsel nicht eingestellt. Denn die große Menge an viel zu schnell verfügbarer Energie aus Einfachzucker muss der Körper mit Hilfe des Insulins erst einmal in Zwischenlagern - den Fettzellen - deponieren. Von dort kommt die Energie oft nur noch schwer heraus. Es ist wie eine Einbahnstraße in Richtung Fettzelle. So wachsen die Ringe um den Bauch jedes Jahr an und machen inzwischen jeden zweiten Deutschen übergewichtig.

Stärke, die zum Beispiel in Kartoffeln und Vollkornprodukten enthalten ist, hat im Gegensatz zu Einfachzucker mehrere miteinander verbundene Energiemoleküle. Man nennt sie daher komplexe Kohlenhydrate. Diese Energie wird nach und nach für den Körper zur Verfügung gestellt. Die Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten führt dadurch auch zu einem gleichbleibend hohen Energieniveau. Die Hochs und Tiefs und die Energielöcher mit Heißhunger auf Zucker entfallen. Leider enthält die heutige Ernährung immer weniger dieser komplexen Kohlenhydrate.

„Lucy" - Mikronährstoffzufuhr gestern und heute

Was war im Suppenteller der Steinzeitfrau Lucy. Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling hat den Mikronährstoffgehalt der Ernährung von „Lucy", unserer Vorfahrin vor drei Millionen Jahren, ausgerechnet. Auf Basis von 2.500 Kalorien hätte „Lucy" eine 3fach höhere Menge an Mikronährstoffen aufgenommen, als die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt. Für Vitamin C wurde sogar das 40fache der Zufuhrempfehlung errechnet.

Veränderte Essgewohnheiten, ausgelaugte Böden, Lagerung, Transport und industrielle Verarbeitung führen dazu, dass der Mikronährstoffgehalt pro 1.000 Kalorien nur noch einen Bruchteil dessen beträgt, was für die optimale Funktion des Organismus notwendig wäre. Die Vielfalt im Angebot täuscht darüber hinweg, dass die meisten Lebensmittel aus Gründen der Haltbarkeit hochverarbeitet, unreif geerntet und lange gelagert sind. Es ist unrealistisch anzunehmen, dass die arbeitende Bevölkerung in der modernen Industriegesellschaft immer vollwertige, direkt vom Feld geerntete, gekühlte und optimal zubereitete Lebensmittel essen kann. Trotzdem glauben die meisten, sie erhielten alle Nährstoffe, um hoch leistungsfähig zu sein und Stoffwechsel und Immunsystem optimal zu versorgen.

Der Mythos von der abwechslungsreichen Ernährung

Überbordende Supermärkte täuschen einen Überfluss vor, der sich bei einer genaueren Analyse der Lebensmittel als Luftblase erweist. Durch den Verlust an Mikronährstoffen in den heutigen Nahrungsmitteln sind auch mit einer „abwechslungsreichen Ernährung" die Minimalwerte kaum noch zu erreichen. Dadurch kommt es zu der paradoxen Situation eines „Mangels im Überfluss". Kann man mit einer abwechslungsreichen Ernährung die Minimalzufuhr aller Mikronährstoffe sichern?

Die optimale Zufuhr von Mikronährstoffen liegt drei- bis fünfmal höher als die von der DGE empfohlene Minimalzufuhr. 2.500 Kalorien einer ausgewogenen Kost mit heutigen Lebensmitteln enthalten nach Analysen aber nur noch 80% des Minimalbedarfs. Der Rest sollte ergänzt werden.

Eine französische und eine holländische Studie entlarvten den Mythos der „abwechslungsreichen Ernährung". Die Hochrechnungen zeigten, dass mit weniger als 2.500 Kalorien nur 80% der empfohlenen, ohnehin schon niedrigen Richtwerte erreicht werden können. Eine moderne Frau nimmt aber in der Regel nur 1.850 Kalorien täglich auf. Eine höhere Kalorienaufhahme, auch mit „abwechslungsreicher Ernährung", ist für Frauen in unserer Zeit aus Gründen der Figur nicht wünschenswert.

DGE-Zufuhrempfehlungen - aus der Steinzeit der Vitaminforschung

JustizSicher fragen Sie sich längst, warum die Werte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für den Verbraucher überhaupt so wichtig sind? Der Grund liegt darin, dass sich verschiedenste Regelungen wie das Arzneimittelgesetz und der Marktzugang ausländischer Produkte an den DGE-Werten orientieren. Was bedeutet das genau? Ganz einfach:

— Höher dosierte Vitamine gelten in Deutschland als Arzneimittel und dürfen nur in Apotheken verkauft werden. Die 3fache Dosierung der DGE gilt schon als hoch dosiert und die entsprechenden Produkte als Arzneimittel.

— „Ausländische Arzneimittel" (höher dosierte ausländische Vitamine, die dort einfach im Supermarkt stehen), haben keine deutsche Arzneimittelzulassung. Deshalb ist der deutsche Markt praktisch ohne internationalen Wettbewerb und überteuert. So ist Vitamin E, durch fehlende ausländische Konkurrenz, 800 % teurer als in den USA. Auch die Zollbestimmungen - also das für Endverbraucher geltende Importverbot von preiswerten Vitaminen aus den USA - sind eng an die niedrigen DGE-Werte gekoppelt. Mehr dazu lesen Sie im Buch auf Seite 123.

— Als Nahrungsergänzungsmittel dürfen in deutschen Supermärkten nur niedrig dosierte Vitamine verkauft werden."

Tag für Tag bestimmt also eine Institution darüber, was Sie als Konsument in Deutschland kaufen können und was Sie dafür bezahlen müssen. Da ist es doch sehr interessant, sich zu fragen, wie solche Werte überhaupt zustande kommen. Die DGE definiert einen Minimalbedarf, der mit optimaler Gesundheitsvorsorge wenig zu tun hat. Schaut man sich die Zufuhrempfehlungen näher an, bemerkt man folgende Probleme:

— Die Zufuhrempfehlungen verschiedener Staaten für bestimmte Vitamine unterscheiden sich bis um das 20fache! Nicht die wissenschaftliche Forschung, sondern die politische Machbarkeit bestimmt die Höhe der nationalen Zufuhrempfehlungen.

— Die Definition des Vitaminmangels ist antiquiert, da die Richtwerte auf Basis des Wissensstandes über Vitamine der 40er und 50er Jahre entwickelt wurden.

— Die Langzeitfolgen eines Vitaminmangels und die Vorbeugung gegen Freie Radikale Erkrankungen durch Antioxidantien sind nicht berücksichtigt.

— Selbst innerhalb der DGE gibt es unterschiedliche Lager. Die DGE entscheidet aber nach dem Einstimmigkeits Verfahren. Deswegen bewegt sich nichts. Auszüge aus: "Risikofaktor Vitaminmangel von Andreas Jopp"

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Nahrungsergänzungen dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen, Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens absprechen.

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