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Der Teebaum
- ist in Northern New South Wales in Australien beheimatet. Die
Zellen der Blätter enthalten das Teebaumoel. Da der Teebaum extrem
schnell wächst, handelt es sich hier um eine sich ständig erneuernde
Ressource, wodurch keine Beeinträchtigung oder Schädigung der
Bäume gegeben ist. Die einheimischen Aborigines wenden das Teebaumoel
seit Jahrtausenden an, indem sie die Blätter zerstoßen und damit
Schlammpackungen herstellen.
Der Volksmund erzählt
von einem magischen See, in dem die einheimischen Stämme badeten,
wenn ihre Gesundheit angegriffen war. Tatsache ist, dass
es sich hier um einen Teich handelte, in den die Blätter der ihn
säumenden Teebäume fielen, was seinem Wasser heilende Wirkung
verlieh.
Dem als
Angestellter der australischen Regierung in Sydney arbeitenden
Chemiker Dr. R.A. Penefold wird die klinische Erforschung der
positiven Ergebnisse der Anwendung von Teebaumoel am Menschen,
sowie deren Dokumentation zugeschrieben. Dies geschah 1920.
Die Untersuchungen brachten Ergebnisse hervor, die selbst die
kühnsten Erwartungen übertrafen. Die Anerkennung in medizinischen
Fachkreisen erforderte weitergehende Forschung. Die australische
Regierung schätzte das Produkt so sehr, dass sie bestrebt war,
die britischen und australischen Soldaten während des zweiten
Weltkrieges ausreichend damit zu versorgen. Ein Fläschchen vom
australischen Teebaumoel ist in zahlreichen Hausapotheken zu finden.
Teebaumoel aus Australien
Unter dem Begriff Teebaum (Melaleuca)
werden mehrere Arten von Sträuchern und Bäumen der Gattung Melaleuca,
die zur Familie der Myrtengewächse zählt, zusammengefasst.
Der wichtigste
Teebaum ist die in Australien vorkommende Art Melaleuca alternifolia,
aus der überwiegend das Teebaumöl gewonnen wird. Weitere
Arten sind z. B. M. viridiflora und M.leucadendra, aus denen ebenfalls
therapeutisch nutzbare Öle destilliert werden.
Beschreibung
der Pflanze - Der Teebaum (Melaleuca alternifolia) ist
ein immergrüner Baum mit weißer, papierähnlicher Rinde, der bis
zu 7 Meter hoch wachsen kann. Die Blüten bilden einen weißlichen
Flaum. Andere Arten haben andere Blütenfarben und anderen Wuchs.
Geschichte
- Der englische Name von Melaleuca alternifolia, „Tea Tree“, entstand
1770. James Cook, damals noch Lieutnant der British Royal Navy,
landete mit seiner „HMS Endeavour“ in Botany Bay an der Nordostküste
Australiens. Cook führte seine Mannschaft auf eine Expedition
in die durch zahlreiche Schlangen gefährliche Sumpfregion. Dort
fand er dichte Gehölze von Bäumen mit aromatisch duftenden Blättern.
Bei der Expedition war auch ein Botaniker, Sir Joseph Banks, mit
dabei, der Blätter dieser Bäume sammelte und sie zu weiteren Untersuchungen
mit nach England nahm. Lieutnant Cook nannte sie Teebäume oder
Teepflanzen, weil ihre Blätter, wenn sie gekocht wurden, einen
angenehm würzigen und erfrischenden Tee ergaben. Cook und seine
Leute beobachteten, wie die Eingeborenen Blätter und Rinde des
Teebaumes verarbeiteten. Daraufhin ließ er einen Sud aus Teebaumblättern
herstellen. Diesen setzte er erfolgreich zur Behandlung verschiedener
Hautkrankheiten ein, wie sie bei Schiffsbesatzungen infolge von
Vitaminmangel häufig auftraten.
Wir empfehlen die Teebaumoel Anwendung nach eigenen
Erfahrungen
Will man Teebaumöl an Tieren
anwenden, ist unbedingt der Tierarzt zu Rate zu ziehen. Durch
den Gehalt an Terpenen und Phenolen ist das Teebaumöl genau wie
andere ätherischen Öle zum Beispiel für Katzen toxisch. Die Anwendung
endet nicht selten tödlich für das Tier. Typische Symptome der
„Teebaumöl-Vergiftungen” sind Zittern, Taumeln, Unruhe und allgemeine
Schwäche.
Akne
- Teebaumoel mehrmals mit einer Pipette oder einem Wattetupfer
auftragen und je nach Bedarf wiederholen, wirkt antibakteriell
Antiseptische
Mundspülung - Zwei bis drei TropfenTeebaumoel in etwas
Kamillenoel träufeln und diese Mischung in warmem Wasser auflösen,
dreimal täglich damit spülen, wirkt schmerzhemmend, antibakteriell
und vertreibt Mundgeruch.
Aromatherapie
- Drei bis fünf Tropfen Teebaumoel in eine kleine Wasserschale
geben und in einer Duftlampe verdunsten lassen, Teebaumoel in
etwas Milch emulgiert wirkt noch stärker.
Arthritis
- Zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen
Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen und vorsichtig
auf die betroffene Stelle reiben oder betroffene Stellen mit Teebaumoel
einpinseln, wirkt schmerzstillend.
Beine und
Füße - Überanstrengten Füßen und Beinen tut ein abendliches
Bad gut: Fünf Tropfen Teebaumoel in eine Schüssel mit warmem Wasser
geben und 15 Minuten baden; pur auftragen gegen Schweißfüße und
zur Entspannung.
Beingeschwür
- Zwei- bis dreimal täglich Teebaumoel vorsichtig auftragen, zehn
Tropfen in Milch auflösen und mit Wasser verdünnen, darin das
Bein baden.
Blasen
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Blasenkatarrh
- 15minütiges Sitzbad in einer Schüssel mit warmem Wasser und
fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel, gibt wohlige Wärme.
Blutegel
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auf den Parasiten auftragen,
diesen Entfernen und anschließend die Wunde nochmals mit Teebaumoel
betupfen.
Brandwunden
- Wenig Teebaumoel direkt auf die Wunde auftragen; wirkt schmerzstillend
und entzündungshemmend.
Bronchialkatarrh
- Zweimal täglich Brust und Rücken mit einigen Tropfen Teebaumoel
einreiben, zusätzlich fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel in sehr
heißes Wasser geben und inhalieren; warmen Umschlag mit einer
Mischung aus Teebaum, Eukalyptus- und eventuell Thymianoel auf
die Brust legen.
Dermatitis
- Betroffene Stellen mit Teebaumoel einreiben; stillt den Juckreiz,
wirkt antibakteriell und beschleunigt die Heilung; eine zweiprozentige
Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl
(Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl, insbesondere auch jojobaöl)
auf die betroffene Stelle reiben; z. B.: 40 Tropfen Teebaumoel
auf 100 ml Lotion.
Desodorisation
- Waschen und Duschen mit Teebaumoel Seife oder -Duschgel; Körperlotion
mit Teebaumoel versetzen; Teebaumoel-Deodorant benutzen oder in
ein handelsübliches Deo 20 bis 30 Tropfen Teebaumoel mischen.
Eiter
- Wird durch einige Tropfen Teebaumoel schnell und antiseptisch
beseitigt.
Ekzeme
- Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen
hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) auf die
betroffene Stelle reiben; etwas Teebauoel in Milch auflösen (Emulgation).
Bei gesundheitlichen Beschwerden, sollte
in jedem Falle ein Arzt konsultiert werden. Mixtur mit
Wasser vermischen und damit das Ekzem spülen; bei starkem Ekzem
ist auch die direkte Anwendung von Teebaumoel zu empfehlen. -
Bei Tierekzemen eine fünfzigprozentige Mischung mit jojobaöl auf
die betroffenen Stellen reiben.
Emphysem
- Fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel in heißes Wasser oder Inhalationsgerät
geben und durch die Nase inhalieren.
Enthaarung
- Vor und nach der Behandlung die Haut mit Teebaumoel einreiben,
Teebaumoelsalbe benutzen.
Erkältung
- Fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel in heißes Wasser oder Inhalationsgerät
geben und inhalieren; Schläfen und Oberlippe mit Teebaumoel betupfen;
zwei bis drei Tropfen Teebaumoel mit zwei bis drei Tropfen Eukalyptusöl
mischen und auf einen Duftstein oder in eine Duftlampe geben;
Oberkörper mit einigen Tropfen Teebaumoel einreiben; einige Tropfen
Teebaumoel in den handelsüblichen Saunaaufguß (etwa mit Latschenkiefer)
füllen.
Fadenpilzerkrankung
- Zweimal täglich Teebaumoel auf die betroffenen Stellen auftragen;
bei Tieren eine Mischung aus Cajeput-, Jojoba- oder Mandelöl mit
zwanzigprozentigem Teebaumoelzusatz auftragen.
Fellpflege
bei Haustieren - Regelmäßig Tiershampoo mit einem Zusatz
von zwei bis vier Prozent Teebaumoel benutzen; vor dem Striegeln
oder Bürsten Fell mit Wasser besprühen, in das einige Tropfen
Teebaumoel gemischt sind, vorbeugend gegen Zecken reines Teebaumoel
ins Fell massieren.
Fleckekzem
- Betroffene Stelle je nach Intensität zwei- bis fünftnal täglich
mit reinem Teebaumoel einreiben.
Flöhe
- Teebaumoel in Milch auflösen (Emulgation), Mischung mit Wasser
verdünnen und damit das Fell besprühen; Fell des Hundes mit speziellem
Teebaumoel -Tiershampoo waschen; in hartnäckigen Fällen Teebaumoel
unverdünnt ins Fell einreiben.
Furunkel
- Teebaumoel mehrmals täglich mit einer Pipette oder einem Wattetupfer
auftragen.
Fußflechte
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Fußpilz
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Gingivitis
(Zahnfleischentzündung) - Teebaumoel
mit dem gründlich gereinigten Finger sorgfältig auf das infizierte
Zahnfleisch auftragen; Zahncreme mit Teebaumoel benutzen.
Gürtelrose
- Teebaumoel pur auftragen; eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
anwärmen und vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben.
Haarpflege
- Ein bis drei Prozent (entspricht 20 bis 60 Tropfen) Teebaumoel
auf 100 ml Haarshampoo geben; Spülung mit etwas Teebaumoel in
Milch emulgieren und in Wasser auflösen, damit Haar und Kopfhaut
massieren; vor dem Ausspülen zehn Minuten einwirken lassen.
Haliotosis
(Mundgeruch) - Zehn Tropfen Teebaumoel auf ein Glas mit warmem
Wasser geben und mehrmals täglich gurgeln.
Halsschmerzen
- Fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel in zwei Schluck warmes Wasser
geben und drei- bis viermal täglich kräftig gurgeln.
Hämatom
- Zweimal täglich die betroffene Stelle mit Teebaumoel einreiben.
Hämorrhoiden
- Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaum- und Jojoba- beziehungsweise
Mandelöl herstellen und damit die betroffenen Stellen einreiben.
Haushaltsreinigung
- 20 bis 40 Tropfen Teebaumoel ins Wischwasser, mit dem man Küchenmöbel,
Böden, Bad und WC reinigt, desinfizierend, Ersatz für scharfe
Chemikalien, bindet unangenehme Gerüche.
Hautabschürfung
- Wenig reines Teebaumoel direkt auf die Wunde auftragen, wirkt
schmerzstillend und entzündungshemmend.
Hautausschlag
- Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen
hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen
und vorsichtig mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle
auftragen.
Hautflechte
- Teebaumoel mit einern Wattetupfer auftragen.
Hautsplitter
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer vor und nach dem Entfernen
des Splitters auftragen.
Herpes
- Dreimal täglich Teebaumoel auftragen, Lippenbalsam mit Teebaumoel
benutzen.
Hornhaut
- Hornhautstellen in warmem Wasserbad mit einigen Tropfen Teebaumoel
einweichen, anschließend Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Hufverletzung
bei Pferden - Teebaumoel auftragen, eine fünfzigprozentige
Lösung aus Teebaum- und Jojobaöl anrühren und Huf damit einpinseln;
einen feuchten Umschlag mit Bittersalz und Teebaumoel anlegen.
Hühneraugen
- Teebaumoel zwei- bis dreimal täglich mit einem Wattetupfer auftragen.
Husten
- Zwei bis drei Tropfen Teebaumoel zusammen mit etwas Eukalyptus-
oder Minzeöl (Chinaöl) in ein Inhalationsgerät füllen und inhalieren;
von außen den Hals-, Brust und Rückenbereich mit Teebaumoel einreiben;
fünf Tropfen Teebaumoel in warmem Wasser auflösen und gurgeln.
Infizierte
Stellen - Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Insektenabwehrmittel
- Aromalampe oder Duftstein mit einer Mischung aus zwei bis drei
Tropfen Teebaumoel, einem Tropfen Zedernholz sowie einem Tropfen
Nelkenöl aufstellen, Haut mit einer Körperlotion mit zehnprozentigem
Teebaumoel-Anteil eincremen.
Insektenstiche
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Ischias
- Betroffene Stelle mit Teebaumoel einreiben.
Juckreiz
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen, zwanzig bis fünfzigprozentige
Mischung aus Teebaumoel mit jojobaöl herstellen und auftragen.
Kehlkopfentzündung
-Zwei bis zehn Tropfen Teebaumoel in ein kleines Glas mit warmem
Wasser (zwei Schluck) geben und dreimal täglich kräftig damit
gurgeln.
Kopfläuse
- Teebaumoel auf die Kopfhaut auftragen und zehn bis 15 Minuten
einwirken lassen, einen Teelöffel Teebaumoel auf die übliche Menge
Haarshampoo geben und den Kopf waschen; anschließend Schaum mit
warmem Wasser abspülen, dem ein Eßlöffel Teebaumoel zugefügt worden
ist. Sorgfältig den Kopf abkämmen; die Kammzinken in Teebaumoel
tränken.
Lippen
- Lippenbalsam mit Teebaumoel zur Pflege.
Massage
- 3 bis 5 ml in 100 ml Jojobaöl (Mandel-, Avocadoöl) mischen und
damit kräftig massieren.
Milchschorf
- Zwei bis fünf Tropfen Teebaumoel mit einem Esslöffel eines anderen
hautverträglichen Öls (jojobaöl, Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
anwärmen, vorsichtig auf die betroffene Stelle reiben und den
Schorf anschließend mit einem weichen Tuch entfernen. Nicht in
die Augen gelangen lassen!
Mundgeschwüre
- Teebaumoel auf die einzelnen Stellen tupfen; zehn Tropfen Teebaumoel
in etwas Milch aufgelöst auf ein Glas mit warmem Wasser geben
und mehrmals täglich gurgeln.
Mundspülung
- Zehn Tropfen Teebaumoel auf ein Glas mit warmem Wasser geben
und mehrmals täglich gurgeln; drei Tropfen Teebaumoel, zwei Tropfen
Limettenöl, einen Tropfen Pfefferminzöl und eventuell einen Tropfen
Thymianöl in fünf Esslöffel Milch auflösen und in einem halben
Glas Wasser verdünnen, damit den Mund kräftigausspülen.
Muskelschmerzen
- Teebaumoel pur einreiben; eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
anwärmen und sanft auf die betroffene Stelle reiben.
Nagelbad
- Fünf bis zehn Tropfen Teebaumoel in eine Seifenlösung geben
oder mit Jojobaöl mischen und darin die Nägel baden.
Nagelentzündung
und -geschwür - Teebaumoel mit einem Wattetupfer großzügig
unter und um den Nagel herum auftragen.
Nebenhöhlenentzündung
- Zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben und
durch die Nase inhalieren; Teebaumoel pur in die Haut an den Schläfen,
der Nase und den Wangen einreiben.
Ohrentzündung/-schmerzen
- Zehn Tropfen Teebaumoel auf einen Teelöffel hochwertiges kaltgepresstes
Öl - zum Beispiel Mandelöl - geben, leicht erwärmen und eine kleine
Menge davon ins Ohr reiben.
Parasitenbefall
- Teebaumoel auf die betroffenen Stellen auftragen.
Paradentose
- Teebaumoel an den infizierten Stellen auftragen und leicht einmassieren;
Teebaumoel-Zahncreme regel-mässig benutzen.
Paronychie
(Nagelbettinfektion) - Teebaumoel großzügig mit einem Wattetupfer
unter und um den Nagel herum auftragen.
Pickel
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer direkt auf die betroffenen
Stellen auftragen.
Plantarwarzen
(Fußsohlenwarzen) - Mehrmals täglich über einen längeren
Zeitraum Teebaumoel auftragen.
Plaque (Zahnbelag)
- Mit in Milch aufgelöstem und mit etwas Wasser verdünntem Teebaumoel
gurgeln; Teebaumoel-Zahncreme benutzen.
Prellung
- Teebaumoel auf geprellte Stellen auftragen.
Psoriasis
(Schuppenflechte) - Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle reiben.
Rasur
- 20 bis 30 Tropfen Teebaumoel auf 100 ml Aftershave geben; lindert
Hautreizungen.
Rheuma
- Teebaumoel auftragen oder eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
anwärmen und sanft auf die betroffene Stelle reiben.
Satteldruckstellen
bei Pferden - Regelmäßig den Pferderücken mit Teebaumoel
einreiben oder eine fünfzigprozentige Mischung aus Teebaumoel
und jojobaöl herstellen und damit die Druckstellen bestreichen.
Scheide
- Zwei bis drei Tropfen auf einen Tampon geben; 20 bis 30 Tropfen
in einem halben Glas warmer Milch auflösen und in Wasser verdünnen,
mit dieser Lösung die Scheide spülen, hilft bei Pilzen.
Schnittwunden/Schürfwunden
- Zwei bis drei Tropfen Teebaumoel direkt auf die Wunde auftragen;
wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend.
Schuppen
- Fünf Tropfen Teebaumoel zu der üblichen Menge an Haarshampoo
geben und damit Haar und Kopfhaut massieren; vor dem Ausspülen
einige Minuten einwirken lassen.
Sekretstau
- Fünf bis zehn Tropfen in heißes Wasser oder Inhalationsgerät
geben und durch die Nase inhalieren.
Sinusitis
(Nasennebenhöhlenentzündung) - Fünf bis zehn Tropfen in
heißes Wasser oder Inhalationsgerät geben und durch die Nase inhalieren.
Sonnenbrand
- 2 bis 3 ml auf 100 ml Aftersun-Lotion geben oder eine zehnprozentige
Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen Öl
(Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) vorsichtig mit einem Wattetupfer
auf die betroffene Stelle reiben; Teebaumoel kann auch pur oder
mit etwas Zitronensaft vermischt aufgetragen werden. Vorsicht:
Nicht mit dem Teebaumoel an die Augen kommen!
Vaginale
Entzündungen - Zwei bis drei Tropfen auf einen Tampon geben;
20 bis 30 Tropfen in einem halben Glas warmer Milch auflösen und
in Wasser verdünnen, mit dieser Lösung die Scheide spülen; hilft
bei Pilzen.
Verbrennungen
- Wenig Teebaumoel direkt mit einem gut getränkten Wattetupfer
auf die Brandwunde auftragen; wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend;
bei schweren Verbrennungen sofort zum Arzt gehen.
Verstauchung
- Teebaumoel auftragen oder eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
sanft auf die betroffene Sehnengegend reiben.
Warzen - Mehrmals
täglich Teebaumoel mit Wattetupfer auftragen.
Windelreinigung
- In die Waschmaschine zum Waschmittel einen
Esslöffel Teebaumoel geben.
Windelekzem -
Eine zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel
und einem anderen hautverträglichen Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl)
vorsichtig mit einem Wattetupfer auf die betroffene Stelle tupfen
oder zwei bis fünf Tropfen mit etwas guter Babycreme oder einem
Esslöffel Babyöl mischen und auftragen.
Wunden - Teebaumoel
mit einem Wattetupfer auftragen.
Wundliegen - Betroffene
Stellen mit Teebaumoel vorsichtig bestreichen.
Wundsein - Eine
zehnprozentige Mischung aus Teebaumoel und einem anderen hautverträglichen
Öl (Mandelöl, Avocadoöl, Weizenkeimöl) anwärmen und vorsichtig
auf die betroffene Stelle reiben.
Zahnbelag - Mit
in Milch aufgelöstem und mit etwas Wasser verdünntem Teebaumoel
gurgeln; Teebaumoel-Zahncreme benutzen.
Zahnfleisch
Vorbeugend - Teebaumoel-Zahncreme benutzen; mit einer Lösung
aus warmem Wasser, Milch und einigen Tropfen Teebaumoel spülen;
bei akuter Entzündung Teebaumoel mit einem Wattetupfer oder gereinigtem
Finger auftragen.
Zahnschmerzen
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auftragen.
Zecken bei Tieren
- Teebaumoel mit einem Wattetupfer auf den
Parasiten auftragen, diesen entfernen und anschließend die Wunde
nochmals mit Teebaumoel betupfen; zur Vorbeugung pur ins Tierfell
einreiben.
Nahrungsergänzungen dienen nicht
als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker,
bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die
Einnahme von Nahrungsergänzungen, Medikamenten, Heilkräutern
usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens absprechen.
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