Polyphenole
Polyphenole kommen als sekundäre Pflanzenstoffe
in fast allen Pflanzen vor und lassen sich hauptsächlich in Phenolsäuren
und Flavonoide unterteilen. Sie entfalten im menschlichen Körper
vielfältige Wirkungen, von denen insbesondere die antioxidative
hervorsticht. Weitere Wirkungen sind antikanzerogen, entzündungswidrig,
antiviral, antibakteriell. Eine Ernährung mit frischem Obst und
Gemüse kann deshalb die Gesundheit schützen. Quelle:www.naturheilkundelexikon.de
Chrom
Das essentielle Spurenelement Chrom
wirkt entscheidend beim Stoffwechsel des Zuckers zusammen mit
Insulin. Es spielt eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung
des Blutzuckerspiegels, was nicht nur für die Vorbeugung und Behandlung
von Diabetes von Bedeutung ist. Vielmehr leiden, bedingt durch
schlechte Ernährungsgewohnheiten mit einer übermäßigen Zufuhr
an "leeren" Kohlenhydraten, z. B. aus Cola und Fruchtsaftgetränken,
immer mehr Menschen an jähen Wechseln des Blutzuckerspiegels,
insbesondere Unterzuckerung, mit sehr bedenklichen Folgen. Hier
kann das Spurenelement Chrom zu einer wünschenswerten Stabilisierung
der Blutzuckerwerte beitragen.
Ältere Menschen
speichern weniger Chrom im Körper. Dieser Mangel kann zu
Bluthochdruck, Diabetes und der Entstehung von Arteriosklerose
führen. Während der Schwangerschaft soll die Nahrung der Mutter
genügend Chrom enthalten, um ihren Bedarf und den Bedarf des Kindes,
das Chrom zum Wachstum braucht, zu decken. Quelle:www.naturheilkundelexikon.de
Guarana
Guarana
ist eine Kletterpflanze, welche in den Regenwäldern Südamerikas
wächst. Die kleinen, in Trauben vorkommenden roten Früchte
(Paullinia cupana) werden seit ihrer Entdeckung, von dem Indianerstamm
"Guaranis", über Jahrhunderte vielseitig verwendet. Heute ist
Guarana der Hauptbestandteil in Brasiliens National-Erfrischungsgetränk
(Guarana Soda) enthalten. Die birnenförmigen Fruchtkapseln der
Guarana-Pflanze enthalten braune kugelige Samen. Sie gelten als
die stärkste natürlich vorkommende Koffeinquelle (4 bis 8%); in
etwa dreimal so viel Koffein wie eine Kaffeebohne.
Das Koffein
in der Frucht des Guarana hat die gleiche chemische Zusammensetzung
wie das in Kaffee, Tee oder Mate. Die gesamte Zusammensetzung
der Vitalstoffe ist jedoch eine andere. Durch den hohen Anteil
an Rohfasern und Balaststoffen wird das Guarana-Koffein langsam
vom Körper aufgenommen, was wiederum die langanhaltende Wikung
erklärt.
Guarana
wirkt im Gehirn stimulierend. Es regt die Muskel- und Herztätigkeit
sowie Atmung und Stoffwechsel an. Klinisch gut untersucht ist
die schmerzlindernde Wirkung bei Kopfschmerzen und Migräne. Über
längere Zeit verabreicht, wirkt Guarana unterstützend bei Gewichtsreduktion,
da es appetithemmend wirkt und zugleich die Fettverbrennung begünstigt.
Wissenschaftlich
erforscht sind weiterhin die Förderung der Gedächnisleistung und
Konzentration, der Blutverdünnung, und der Stärkung des Herzens.
Auch die enegiespende Eigenschaften des Guarana bei Ermüdung und
Erschöpfung sind klinisch gesichert. Quelle:www.naturheilkundelexikon.de
Damiana - Turnera aphrodisiaka
Mexikanische Pflanze, die zur Stärkung
der Manneskraft und des Nervensystems eingesetzt wird. Quelle:www.naturheilkundelexikon.de
Damiana
stammt ursprünglich aus Mittelamerika und dem südlichen Nordamerika.
Mexikanische Ärzte und Ureinwohner benutzen Damiana als Heilpflanze
gegen krampfhafte Beschwerden der Atmungsorgane, nervöse Anspannung,
Niedergeschlagenheit und sexuelle Störungen. Eine beliebte Form
der Anwendung von Damiana ist ein Likör. Man kann die Blätter
jedoch auch als Tee verwenden. Quelle:www.heilkraeuter.de
Damiana
- Ebenfalls aus Südamerika stammt dieses Kraut. Es wurde bereits
von den Mayas geraucht, wie ein Räucherstäbchen verwendet oder
in Form von Extrakten getrunken. Neben einem leistungssteigernden
Effekt soll es auch zu einem Anstieg der Lust kommen. Weiterhin
wurde eine vermehrte Durchblutung des Unterleibs beobachtet. Aber
auch hier fehlt ein wissenschaftlicher Nachweis. Auch Damiana
wird oft mit anderen Pflanzextrakten in verschiedenen Arzneimitteln
kombiniert. Quelle:www.netdoctor.de
Mate Baum - Ilex paraguariensis ST.-HILAIRE
Der Matebaum
ist ein immergrüner Laubbaum aus der Familie der Aquifoliaceae.
Er hat eine oval zulaufende Krone und einen hellen Stamm. Er wächst
auf Hochebenen zwischen 400 und 800 m und bevorzugt gemäßigteres
Klima. Seine Blätter sind umgekehrt-eiförmig und zwischen 6 -
20 cm lang und 3 - 8 cm breit. Der Matebaum besitzt unscheinbare
weiße Blüten mit charakteristischen vierzähligen Aquifoliaceen-Aufbau,
die Früchte sind dunkelrot bis schwarzviolett, wenn sie reif sind.
Reifezeit
der Steinfrüchte: Februar-März
Herkunft: Brasilien, Paraguay
Wirkung: Die Droge wirkt analeptisch
(belebend), diuretisch (harntreibend), positiv inotrop (muskelwirksam),
positiv chronotrop (die Frequenz der Herztätigkeit beeinflussend),
glykogenolytisch (den Abbau des Glykogens im Körper betreffend)
und lipolytisch (fettspaltend).
Anwendung: Mateblätter: Körperlicher
und geistiger Ermüdung.
Dosierung: Soweit nicht anders
verordnet: mittlere Tagedosis: 3 g Droge; Zubereitungen entsprechend
Art der Anwendung: Zerkleinerte
Droge für Aufgüsse, Drogenpulver für andere galenische Zubereitungen
zum Einnehmen
Wirkstoff/Droge: Mateblätter,
bestehend aus den getrockneten Blättern und Blattstielen sowie
deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält
Coffein. Quelle:www.naturheilkundelexikon.de
Zimt
Zimt ist ein Gewürz aus der Rinde des Zimtbaumes.
Zimtbaum Cinnamomum verum J. S. PRESL Der Ceylonzimt ist ein immergrüner,
dichtbelaubter, strauchartiger (in Kultur) Baum. Er wird bis zu
10 m hoch, seine älteren Äste sind zylindrisch und die Rinde braungrau.Die
gegenständigen Blätter werden ca. 12 cm lang und ca. 5 cm breit,
sie sind rundlich bis eiförmig, zugespitzt, ganzrandig und stehen
waagerecht ab bzw. sind leicht geneigt. Die Oberseite ist glänzend
und derbledrig. Zunächst sind die Blätter rot, später grün gefärbt.
Die Hauptnerven verlaufen parallel, die Nerven 2. Ordnung senkrecht
dazu. Die Blüten stehen in achsel- oder endständigen Rispen, sie
sind weißlichgrün. Die beerenartige Frucht ist vom auswachsenden
Unterkelch bis zur Hälfte eingeschlossen. Sie hat kurze Stacheln
und ist länglich bis eiförmig. Herkunft: Sri Lanka, Indonesien,
Seychellen, Madagaskar Wirkung:
Die Droge wirkt antibakteriell, fungistatisch (Pilzwachstum hemmend),
motilitätsfördernd. Außerdem wird die Magensaftsekretion gefördert.
Nebenwirkung: Häufig treten
allergische Haut- und Schleimhautreaktionen auf. Größere Dosen
von Zimtöl können Tachykardie (stark beschleunigte Herztätigkeit),
erhöhte Atemtätigkeit und Darmbewegung führen. Später kann es
auch zu zentraler Sedierung kommen. Anwendungsgebiete:
Appetitlosigkeit, dyspeptische (Verdauungs-) Beschwerden wie leichte,
krampfartige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, Völlegefühl, Blähungen.
Dosierung: Tagesdosis: 2-4 g
Droge, 0,05-0,2 g ätherisches Öl, Zubereitungen entsprechend.
Art der Anwendung: Zerkleinerte
Droge für Teeaufgüsse; ätherisches Öl sowie andere galenische
Zubereitungen zum Einnehmen. Gegenanzeigen:
Überempfindlichkeit gegen Zimt oder Perubalsam, Schwangerschaft.
Wirkstoff/Droge: Zimtrinde bestehend
aus der getrockneten, vom äußeren Kork und dem darunterliegenden
Parenchym befreiten Rinde junger Zweige und Schößlinge von Cinnamonum
verum J. S. PRESL. (synonym Cinnamonum zeylanicum BLUME), sowie
deren Zubereitungen in wirksamer Dosierung. Die Droge enthält
ätherisches Öl. Quelle: naturheilkundelexikon.de
Grüner Tee
In seiner
asiatischen Heimat ist Grüntee schon seit Jahrtausenden als Lebenselixier
bekannt. Zunehmend hört man auch in jüngster Zeit von seiner
erstaunlichen Wirkweise auf den gesamten Organismus. Kein Wunder
also, dass ihn die Kosmetik für sich entdeckt hat.
Alle Wiesen
und Matten, alle Berge und Hügel sind Apotheken, rühmte einst
Paracelsus die Heilkräuter der Natur. Gewissermaßen zählt
auch der Grüntee dazu, kann er doch eine lange Liste an vorteilhaften
Inhaltsstoffen für die Gesundheit aufweisen. Er enthält die Vitamine
C, D,
B1, B2, Vitamin B5 (Pantothensäure)
sowie einige Mineralstoffe (vor allem Kalzium)
und Spurenelemente
(vor allem Fluor).
Auf den
Organismus wirkt grüner Tee ausgleichend. Er wirkt gegen
Müdigkeit und geistige Erschöpfung, was auf seinen Gehalt an Tannin
zurückzuführen ist. Tee besitzt eine anregende Wirkung, die, im
Gegensatz zum Kaffee, nicht über das Herz, sondern über das zentrale
Nervensystem im Gehirn wirkt. Besonders gelobt wird daneben seine
magenreinigende Wirkung. Er erleichtert das Verdauen fetter Speisen,
unterstützt die Umwandlung von Cholesterol und wirkt somit vorbeugend
gegen Arteriosklerose. Für die Zahngesundheit sorgt sein Gehalt
an Fluor. Problemen mit Karies begegnet man mit dem regelmäßigen
Trinken von grünem - ungesüßten - Tee. Mundspülungen mit dieser
Teesorte tragen zum Erfolg gegen die Zahnfäulnis bei.
An der staatlichen
Universität von Okayama wurde in Versuchen festgestellt, dass
grüner Tee den Alterungsprozeß des Körpers verzögern kann.
Demnach soll das im grünen Tee enthaltene Tannin bei der Unterbrechung
der Superoxydbildung wesentlich effektiver wirken als das "Jugend-
und Zellschutzvitamin" E.
Als Wirkstoff in Kosmetika
soll grüner Tee die Fähigkeit besitzen, schädliche Umwelteinflüsse
auf ähnliche Weise wie hauteigene Enzyme zu neutralisieren. Die
Haut gewinnt an Widerstandskraft und Vitalität.
Ganz neu
sind Tee-Extrakte in der Kosmetik allerdings doch nicht.
Schon im alten China gab es eine Teesalbe gegen Rheuma, und in
einem alchimistischen Buch aus dem Jahr 1633 wird Teesalbe als
sicheres Mittel gegen Warzen empfohlen. Man dürfte auf Schwierigkeiten
stoßen, es heute auf seine Wirksamkeit zu testen: Die Teesalbe
muß bei Vollmond gerührt und auf einem Galgenplatz auf die Warzen
aufgetragen werden.
Wirkung
gegen Krebs - Die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA
empfiehlt nun grünen Tee zur Krebsvorbeugung, berichtet das Gesundheitsmagazin
„Apotheken Umschau“ 11/2005. Damit bestätigt die einflußreiche
Institution, was verschiedene Studien zeigten: Grüner Tee – das
ist der nicht fermentierte Schwarztee – entfaltet gegen verschiedene
Krebsarten eine vorbeugende Wirkung. Forscher machen dafür vor
allem den Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) verantwortlich.
Er gehört zu jenen Substanzen, welche die Körperzellen vor aggressiven
Sauerstoffverbindungen schützen. Quelle:www.naturheilkundelexikon
Grüner Tee
Kurzbeschreibung
- Grüner Tee ist in der östlichen Welt seit langem als Getränk
mit heilender Wirkung bekannt. Inzwischen weiß man, dass er sich
nicht nur positiv auf Herz, Kreislauf, Immunsystem und auch auf
die Psyche auswirkt, sondern dass er wahrscheinlich sogar Krebs
vorbeugen bzw. ihn stoppen kann. Dieses attraktiv aufgemachte
Paperback beschreibt nicht nur die gesundheitlichen Wirkungen
des Grünen Tees, sondern animiert auch zum Geniessen. Die
Autorin informiert über alles Wissenswerte rund um den Grünen
Tee und listet von A bis Z sämtliche Symptome auf, bei denen er
wirksam ist. Übrigens: Grüner Tee ist auch ein Schlankmacher!
Quelle:amazon.de
Nahrungsergänzungen dienen nicht
als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen.
Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker,
bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die
Einnahme von Nahrungsergänzungen, Medikamenten, Heilkräutern
usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens absprechen.
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