| Wer
kennt den Spruch von unseren Müttern nicht? Kind, du musst viel Karotten
essen, die sind gesund für Deine Augen. Darum hat der Osterhase und Roger
Rabbit wohl auch nie eine Brille getragen und die Augen waren immer besonders
groß.
Die Sehstärke
ist eines unserer wichtigsten Funktionen ohne die es schlecht um uns bestellt
wäre. Heute weiß man, dass auch ernährungsbedingt wir sehr
grossen Einfluss darauf nehmen können. Ganz wichtig dabei ist die ausreichende
Zufuhr von Vitamin A. Viele Menschen klagen heute über Nachtblindheit, eine
typische Form von Vitamin A Mangel. Vielen
Menschen sind die Folgen eines Vitaminmangels allerdings gar nicht, oder nur unzureichend
bekannt. Auch bei Sehstörungen gehen wir doch in erster Linie davon
aus, dass an den Augen etwas nicht stimmt und man eventuell eine Brille benötigt.
Hat Ihr Augenarzt Sie schon einmal nach Ihrer Ernährung gefragt während
der ganzen Sehtests und Untersuchungen? Wohl eher nicht, alles geht seinen Gang
und die Versorgung mit Nährstoffen spielt keine Rolle, obwohl heute etliche
Studien, Forschungen und neue Kenntnisse längst belegt haben, dass zahlreiche
Krankheiten ernährungsbedingt sind. Vitamin
A (Retinol) gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und ist notwendig für das Sehen.
Es hat aber auch Bedeutung für das Immunsystem, die Hautbildung und wirkt als
Wachstumsfaktor. Empfohlen werden 0,8-1,0 Retinol/Tag. Ein
Mangel zeigt sich zuerst durch das Auftreten von Nachtblindheit. Bei schweren
Mangelzuständen, die in Entwicklungsländern häufig vorkommen, kann es zur irreversiblen
Zerstörung des Auges und damit zur Blindheit kommen. Da
der Körper fähig ist, aus Karotin, einem gelben Farbstoff, Vitamin A zu bilden,
können durch grüne und gelbe Gemüse (vor allem Karotten) und z.T. Obst bis zu
2/3 des Vitamin-A-Bedarfs gedeckt werden. Sonst ist Vitamin A reichlich in Milchprodukten,
Eigelb, Leber, Fisch und Fettfischen enthalten. Karotin
kann im Gegensatz zu Vitamin A zusätzlich noch reaktive Sauerstoffradikale abfangen
und so evtl. hemmend auf die Arteriosklerose und Krebsentstehung einwirken.
Neueste Forschungsergebnisse zeigen allerdings, daß durch Supplementation von
Karotin kein positiver Effekt zu erwarten ist. Allerdings kann durch Karotin keine
schädliche Überversorgung eintreten, die bei Vitamin A schon beobachtet wurde
(z.B. durch hohen Verzehr an Lebertran). Berücksichtigen sollte man, daß Vitamin
A empfindlich gegenüber Sauerstoff, Säure und Licht ist, während es gegen Hitze
relativ unempfindlich ist. Vitamin
A-Mangelfolgen: Pilzbefall der Schleimhäute, Nachtblindheit, Augenermüden,
rasch Kopfschmerz bei Augenüberanstrengung, Bindehautverhornung, Augeninfektionen,
Schleimhauttrockenheit, Abnahme des Riechvermögens, Magensaftachylie, Durchfälle,
Hauttrockenheit, Hautschuppenbildung, Photorezeptorschwäche der Augen (evtl. mit
Kalzium-Mangel) Quelle: naturheilkundelexikon.de Die
Wissenschaft und Technik hat im Zusammenhang
mit dem Erhalt der Augengesundheit große Fortschritte erzielt. Weitsichtigkeit
und Kurzsichtigkeit sind weit verbreitet, auch andere Sehschwächen sind allgemein
bekannt. Dennoch treten immer mehr wissenschaftliche Belege zutage, dass auch
die Ernährungsfaktoren eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Mit
Flavonoiden zur Stabilisierung der Kapillaren -
Heidelbeeren werden in Europa seit langem zur Unterstützung der Augengesundheit
eingesetzt. Heidelbeeren enthalten violette Flavonoiden (Anthocyanidine),
die die Bildung von Bindegewebe unterstützen und außerdem für die Stärkung der
Kapillaren im Auge und im gesamten Körper sorgen sollen. Anthocyanidine sind eng
mit den oligomerischen Proanthocyanidinen (OPC) in Weintraubenkernen und Pinienrinde
verwandt und stellen leistungsfähige Antioxidanzien dar (ebenso wie OPC). Zahlreiche
empfindliche Strukturen des Auges, beispielsweise die Linse und die Macula (Bereich
der Retina mit der größten Konzentration von Photorezeptoren für die Lichtempfindung)
sind besonders anfällig für den Angriff durch freie Radikale. Vitamin C
und Glutathion (eine Aminosäurenverbindung) sind angeblich die wichtigsten Antioxidanzien
in der Augenlinse. Vitamin C sorgt für den Erhalt von Vitamin E, das wiederum
den Erhalt von Glutathion in der aktiven Form bewirkt, mit dem die Linse vor den
freien Radikalen geschützt wird. Die
Vitamin C-Menge im Auge sinkt mit zunehmendem Alter ab. Die Zufuhr von
Vitamin C hilft demnach, ein adäquates Niveau beizubehalten. Riboflavin (Vitamin
B2) und Niacin (Vitamin B3) dienen ebenfalls zum Schutz von Glutathion. Zink wird
für die Funktion von zwei Enzymen in der Retina benötigt, die für das Sehvermögen
notwendig sind. Schutz
der Macula mit speziellen Carotinoiden - Lutein und Zeaxanthin, zwei Carotinoide,
die vor kurzem in der Augenforschung in Erscheinung traten, sind besonders wichtig
für die Augengesundheit. Lutein ist das einzige Carotinoid, das sowohl in der
Linse als auch in der Macula vorliegt, dem empfindlichsten, dichtesten Nervennetz
der Retina. Die heutige Ernährung ist häufig arm an Lutein und Zeaxanthin. Die
größten Mengen dieser Substanzen sind in Spinat, Grünkohl, Wirsing, Lattich, Erbsen,
Eigelb und Lauch zu finden. Untersuchungen
haben ergeben, dass sowohl Lutein als auch Zeaxanthin in hohen Konzentrationen
in der Macula einer gesunden Retina vorliegt. Diese Substanzen scheinen
die freien Radikale zu neutralisieren, die beim Auftreffen von ultraviolettem
Licht auf die Retina entstehen. Buchtipp bei Weitsichtigkeit, Kuzsichtigkeit
und anderen Sehschwächen Leo
Angart hat eine Methode entwickelt, die mit gezielten Übungen zur Wiederherstellung
des natürlichen Sehvermögens führt - ohne teure Geräte, ohne Operationen. Er zeigt,
wie man mit kurzen Übungseinheiten, die der Stärkung der Augenmuskeln, der Entspannung
und der Energieversorgung der Augen dienen, sein Sehvermögen aus eigener Kraft
verbessern kann. Das Buch bietet eine ausführliche Einführung in die Grundlagen
des Sehtrainings und in die Hintergründe von Augen- und Sehproblemen, klar strukturierte
Übungen sowie Tipps zur Prophylaxe. Sehtests helfen, Schwachpunkte selbst zu entdecken
und seine Fortschritte zu überprüfen. Quelle:amazon.de
Aus
der Amazon.de-Redaktion: Brillenträger werden aufatmen,
Optiker werden sich vielleicht weniger über die Veröffentlichung freuen. Denn
Marilyn Rosanes-Berrett verteidigt das Augentraining als sinnvolle Maßnahme, die
Sehkraft zu verstärken und damit auf eine Brille verzichten zu können.
Da auch ihr bewusst ist, dass sie sich damit eine ganze Industrie und gegen die
Schulmedizin wendet, beginnt ihr Buch mit Erfolgsgeschichten.
Ein
65-Jähriger befreite sich mit den Übungen von einer bevorstehenden Glaukom-Operation,
eine 41 Jahre alte Frau wurde von ihrer Chorioditis (Aderhautentzündung des Augapfels)
geheilt. Die Techniken, die die Autorin beschreibt, sind nicht neu. Bereits
vor 100 Jahren entdeckte der New Yorker Augenarzt Dr. William H. Bates, dass der
Augapfel seine Form verändern kann. Weiter folgerte er, dass Stress Sehdefekte
beeinflusst. Sobald
jemand müde und krank ist, sieht er schlechter.
Die logische Schlussfolgerung lautet, sich selbst und die Augen zu entspannen.
Auf dieser Basis sind die verschiedenen Techniken wie das Lichtbaden, Augenmeditation,
Schwingen und schwebende Achten aufgebaut. Und für alle, die gern fernsehen gilt,
nicht permanent unbewegt auf den Bildschirm zu starren. Die Beweglichkeit der
Augen wird dadurch behindert. Besser
ist es, ab und zu die Augen durch den Raum wandern zu lassen oder sie ab und zu
zu schließen. Wer gerne ins Kino geht, sollte sich bei Kurzsichtigkeit
jedesmal eine Reihe weiter nach hinten setzen. In der freien Natur sollte die
Umgebung wie im Kino eingehend betrachtet werden. Und obwohl dunkle Brillen vielleicht
chic sind, ist es besser, darauf zu verzichten. Tageslicht ist gut für die Augen.
Der Ratgeber ist ein Hoffnungsschimmer für alle, die ein Augenleiden haben. --Corinna
S. Heyn Kurzbeschreibung
- Es ist möglich, die Sehkraft ohne Brille zu verbessern: Erstaunlich einfache
Techniken können Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit vermindern und die Augen
bis ins hohe Alter funktionstüchtig erhalten. Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen. |