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Manchen mag es vielleicht unnatürlich erscheinen, den Bakterien in unserem Körper absichtlich Nahrung zu geben. Doch die nützlichen Darmbakterien brauchen Nahrung und wenn wir Lebensmittel mit hohem Präbiotika -Anteil essen, stellen wir ihre Versorgung sicher und tun unserem Körper Gutes.

Probiotika und Prebiotika bzw. Präbiotika

Probiotika und Präbiotika im Nahrungsergänzungsmittel Shop

Probiotika und PräbiotikaDie Bedeutung von Probiotika und Prebiotika (Präbiotika) für unseren Organismus

In unserer Gesellschaft werden immer mehr Antibiotika verwendet, und demzufolge werden Bakterien zunehmend resistent gegen die häufig verschriebenen Antibiotika. Selbst mit den wirksamsten Medikamenten lassen sich stets geringere Behandlungserfolge erzielen. Daher suchen immer mehr Wissenschaftler und Ärzte nach natürlichen Alternativen.

Einige dieser neuen Alternativen, die Probiotika zum Beispiel, sind aber eigentlich gar nicht so neu. Tatsächlich sind sie sogar schon sehr alt. Probiotika wurden schon vor Tausenden von Jahren eingesetzt – lange, bevor man die Funktionsweise von Mikroorganismen erkannt hatte. Die alten Babylonier setzten saure Milch zur Heilung von Magen- und Darmkrankheiten ein. Der berühmte römische Geschichtsschreiber Plinius empfahl schon 76 vor Christus fermentierte Milchprodukte zur Behandlung von Gastroenteritis. Die Heilkundigen im Altertum wussten vielleicht nicht viel über die Mikroorganismen, die in unserem Körper leben, doch sie bemerkten, dass bestimmte Lebensmittel positive Auswirkungen haben.

Die moderne Wissenschaft ist einen Schritt weiter gegangen und hat erkannt, welche Bedeutung eine gesunde Mikroflora für verschiedene Körperfunktionen und bei der Vorbeugung von Krankheiten hat. Der menschliche Körper besteht aus Billiarden Zellen, von denen es etwa 200 verschiedene Arten gibt. Doch unser Körper beherbergt auch 100 Billiarden Bakterien, von denen es über 500 verschiedene Arten gibt. Dazu kommen noch Milliarden von Viren und Pilzen. Einige dieser Viren und Bakterien greifen den Körper an und verursachen verschiedene Krankheiten und Infekte. Viele Bakterienzellen leben jedoch in einer für beide Seiten vorteilhaften Symbiose mit dem Körper. Diese nicht pathogenen (nicht krankheitserregenden) nützlichen Bakterien werden Probiotika genannt. Es handelt sich um Mikroorganismen, die den Körper bei vielen wichtigen Funktionen unterstützen: Sie helfen bei der Verdauung, stimulieren das Immunsystem und halten außerdem die Zahl der schädlichen Bakterien niedrig, da sie mit ihnen um Nährstoffe kämpfen müssen.

Probiotika wurden in den vergangenen Jahren mehr und mehr erforscht, da die Ärzte inzwischen ihr Potenzial erkannt haben. In vielen Studien und klinischen Erprobungen wurde bewiesen, dass Probiotika einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Von den etwa 500 verschiedenen Bakterienarten im menschlichen Körper können etwa 400 im Verdauungstrakt leben, wo ein empfindliches Gleichgewicht herrscht. Eine Störung dieses Gleichgewichts kann Krankheiten verursachen.

Medizinische Studie - In einer Studie haben Forscher herausgefunden, dass die Schleimhäute im Verdauungstrakt von gesunden Menschen die 30-fache Menge eines bestimmten probiotischen Bakteriums enthielten als die von Menschen, die an Kolitis leiden, einer entzündlichen Erkrankung des Dickdarms, die oft chronischen Durchfall verursacht. Wenn unser gesundes inneres Bakterien-Gleichgewicht gestört ist, liegt das oft an der Einnahme von Antibiotika. Einige stören das Gleichgewicht mehr als andere, und auch die Häufigkeit der Einnahme spielt natürlich eine Rolle. Es steht außer Frage, dass Antibiotika bei richtiger Anwendung nützlich und sogar lebensrettend sind.

DarmfloraVerlässt man sich jedoch zu sehr auf Antibiotika, werden Bakterien nicht nur unnötigerweise frühzeitig resistent, sondern es kann auch eine unangenehme Nebenwirkung, die Antibiotika-assoziierte Diarrhöe (AAD), auftreten. Alle lebenden Organismen brauchen Nahrung. Bakterien sind da keine Ausnahme. Probiotika ernähren sich hauptsächlich von Prebiotika (Präbiotika). Das sind verschiedene Ballaststoffe, die der Körper kaum oder gar nicht verdauen kann. Der Körper kann diese zwar nicht richtig verdauen, die Bakterien verfügen aber über Enzyme, die diese Prebiotika (Präbiotika) in ihre Bestandteile aufspalten und die enthaltenen Zuckermoleküle in kurzkettige Fettsäuren umwandeln.

Diese Fettsäuren werden von den verschiedenen Zellen im Verdauungstrakt als Brennstoff verwendet. Einige Einfachzucker wie z. B. Tagatose und Zuckeralkohole wie Xylitol, Maltitol und Erythritol, die von unserem Verdauungssystem nicht gut verwendet werden können, dienen den probiotischen Bakterien ebenfalls als Nahrung. Eine ballaststoffarme, fett- und zuckerreiche Ernährung kann die Zahl der Probiotika in unserem Verdauungstrakt ebenso stark reduzieren wie die Einnahme von Antibiotika. Obst und Gemüse enthält prebiotische Fasern, die den probiotischen Bakterien als Nahrung dienen. Viele Joghurtsorten und andere fermentierte Nahrungsmittel enthalten ebenfalls solche Bakterien. In Joghurt sind jedoch nicht immer genug dieser nützlichen Bakterien enthalten, um tatsächlich die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Daher sollten Sie eventuell zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Komplexe Kohlenhydrate wie Bohnen, Nüsse und Samen und andere Ballaststoffquellen sorgen ebenfalls für eine gesunde Darmflora.

Probiotika und Präbiotika im Nahrungsergänzungsmittel Shop

Nahrungsergänzungen dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen, Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens absprechen.

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