Wirkung
der Fischoel Kapsel und die wichtigen Omega 3 Fettsäuren Seit
etwa 100 Jahren benutzt man Adrenalin um das Herz bei einem Kreislaufstillstand
wieder in Gang zu bringen. Nitroglycerin, Acetylsalicylsäure, Morphin –
so sieht der "Überlebenskoffer" nach einem Herzinfarkt Heute aus. Dennoch sterben
innerhalb der ersten 28 Tage nach Infarkt beinahe zwei Drittel aller Patienten.
Die meisten erreichen nicht mal lebend die Klinik. Diese alarmierenden Zahlen
haben nicht zuletzt (auch) zu einer Überarbeitung der Notfall-Algorithmen geführt.
Plötzlicher Herztod
seltener - In der so genannter GISSI-Studie (Gruppo Italiano per le Studio
della Sopravivenza nell` Infarto miocardio) wurde die Wirksamkeit aller gängigen
Therapiestrategien miteinander verglichen: ACE-Hemmer, AT-1-Hemmer, Betablocker,
Statine (Fettsenker), Nitrate, Acetylsalicylsäure, Magnesium, Thrombolytika und
Omega-3-Fettsäuren. Omega 3 Kapseln aus TiefseekaltfischEin
Medikament hebt sich von allen ab: Omega-3-Fettsäuren. Nicht nur, dass
man dieser Nahrungsergänzung diese Potenz nicht zugetraut hätte. Die
Fettsäuren schlugen die etablierten chemischen Produkte um Längen! Ausschließlich
sie zeigten im Vergleich zur Senkung der Gesamtmortalität eine deutlich stärkere
Risikoreduktion für den Plötzlichen Herztod. An
11.324 Post-Infarkt-Patienten wurde belegt, dass die Omega-3-Fettsäuren zusätzlich
zur Standardtherapie verabreicht, die Sterblichkeit nach dem Infarkt im Vergleich
zur Kontrollgruppe um 20 % senkte. Diese extreme Reduktion der Gesamtsterblichkeit
war auf die Verringerung des plötzlichen Herztodes zurückzuführen. Das Risiko
eines plötzlichen Herztodes verringerte sich sogar um 45 %! Einen derartigen Erfolg
konnte bisher noch keine Therapie für sich verbuchen. GISSI-Studie
belegt eindrucksvolle Wirksamkeit der Omega-3-Fettsäuren - Deshalb ist
es nicht verwunderlich, dass führende Fachgesellschaften Omega-3-Fettsäuren zur
Sekundärprophylaxe des Herzinfarktes empfehlen:
-
Hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren (Omacor ®, Zodin ®) wurden vom Bundesinstitut
für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Sekundärprävention nach Herzinfarkt
zugelassen. - In den aktuellen Leitlinien der European Society of Cardiology wird
der Einsatz von Omega-3-Fettsäuren zur Sekundärprävention inzwischen in Evidenzklasse
1 empfohlen. - Die AHA rät zur Aufnahme mit der Nahrung. - Nach der GISSI-Studie
ist es in Italien bereits zum Standard geworden, Herzinfarktpatienten mit Omega-3-Fettsäuren
zu versorgen.
Die
aktuellen Empfehlungen der American Heart Association machen "Käptn IGLO" quasi
zum Kardiologen. Die AHA rät dazu, dass alle Erwachsenen mindestens zweimal
wöchentlich fetten Fisch wie Sardinen, Hering, Makrelen, Lachs o.ä verzehren sollten.
Zusätzlich wird das Essen pflanzlicher Omega-3-Fettsäuren vorgeschlagen. Auf dem
Speiseplan sollten dann Sojabohnen in den verschiedenen Formen, Walnüsse, Leinsamen
etc. stehen. Patienten/innen mit dokumentierter koronarer Herzkrankheit sollten
insgesamt ca. 1 g täglich Eicosapentaensäure
und/oder Docosahexaensäure zu sich nehmen. Die
Fischoel Kapsel hat es in sichKann
die Menge nicht über den normalen Speiseplan erreicht werden, kann mit eingenommenen
Omega-3-Fettsäure Kapseln kombiniert werden. Weil mit täglich 2 bis 4 g
Eicosapentaensäure und/oder Docosahexaensäure der Serum-Triglyceridspiegel um
20 bis 40% gesenkt werden kann, werden Omega-3-Fettsäuren auch in der Behandlung
der Hypertriglyceridämie empfohlen. Ohne rigorose Umstellung der Ernährungsgewohnheiten
ist es kaum möglich, so große Mengen an nützlichen Fettsäuren aufzunehmen. In
der zweijährigen DART-Studie (Diet and Reinfarction Trial) wurde bei über 2.000
Männern mit Herzinfarkt nur in der Gruppe mit einem zweimaligen Fischkonsum pro
Woche die Gesamtsterblichkeit um 29% gesenkt. Die Erkenntnis ist nicht neu. Schon
seit langem ist bekannt, dass beispielsweise in Japan lebende Frauen ein verschwindend
geringes Herzinfarktrisiko aufweisen. Wandern die Asiatinnen nach Amerika aus,
ist ihr Risiko nach einigen Jahren genauso hoch wie das der in Amerika geborenen.
Gegen Sushi & Soja haben Burger & BBQ keine Chance.
Fisch
gegen Rhythmusstörungen - Die Wirkung der Omega-3-Fettsäuren ist nicht
eindeutig geklärt. Sie stabilisieren die Membran der Herzmuskelzellen und sind
damit der Wirkung von "echten" Antiarrhythmika nicht unähnlich. Außerdem setzen
sie das gasförmige Hormon Stickstoffmonoxid frei. Drei bewährte Arzneimittel wirken
ebenfalls auf diesem Wege: Nitroglycerin, Acetylsalicylsäure und Viagra ®. Herzschutzeffeke
von Omega-3-Fettsäuren: - senken die Triglyceridwerte
- fördern die Durchblutung - hemmen die Thrombozytenverklumpung - fördern
die Fibrinolyse (Löslichkeit von Blutgerinseln) - fördern Bildung von gefäßerweiterndem
Stickstoffmonoxid (NO) - verbessern die Verformbarkeit der Erythrozyten - wirken
endothel-protektiv (Schutz der Gefäße) - senken den erhöhten Blutdruck - wirken
antiarrhythmisch Quelle: medizin.de Omega 3 Kapseln Ein
Artikel aus der Ärztezeitung: Hirnentwicklung
/ Schwangere und stillende Frauen sollten viel Seefisch essen, Säuglingsnahrung
sollte mit Omega-3-Fettsäuren angereichert werden
München
(piz). Die vorgeburtliche und frühkindliche Enwicklung des Gehirns wird offenbar
maßgeblich von der Versorgung mit langkettigen, mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren
beeinflußt. So hat die besonders in Seefisch enthaltene Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure
(DHA) nach Studienergebnissen wesentliche Bedeutung für die Reifung der Intelligenz
und des Sehvermögens. Dies bestätigte Professor
Berthold Koletzko in München bei einer Konsensus-Konferenz der Stiftung Kindergesundheit
über "LC-PUFA (Long Chain Polyunsaturated Fatty Acids) in der vorgeburtlichen
und frühkindlichen Ernährung". In
mehreren Studien, so der Wissenschaftler von der Universität München, seien Gruppen
von Neugeborenen verglichen vorden, die entweder DHA-freie, oder DHA-haltige Ernährung
bekommen hätten. Dabei sei diese Fettsäure in der Muttermilch oder in supplementierter
Säuglingsnahrung enthalten gewesen. Mit
den bis zu einjährigen Säuglingen seien Sehtests und einfache Intelligenztests
gemacht worden. Zum Beispiel hätten die Kinder ein Spielzeug entdecken
und zu sich heranziehen sollen. Es habe sich herausgestellt, dass die mit DHA
ernährten Kinder im Durchschnitt eine deutlich bessere Sehschärfe gehabt hätten
als die Kinder der Vergleichsgruppe, berichtete Koletzko. Die Unterschiede in
der Entwicklung der Sehfähigkeit wiesen auf einen generellen Effekt der Fettsäure
auf die neurale und kortikale Reifung hin. Auch bei den Intelligenztests hätten
die Kinder der DHA-Gruppe signifikant bessere Resultate aufgewiesen als die der
Kontrollgruppe. Es
sei deshalb wünschenswert, so die an der Konferenz teilnehmenden Wissenschaftler,
dass sich schwangere und stillende Frauen DHA-reich ernähren, um so zur Versorgung
ihrer Kinder mit dieser Fettsäure beizutragen. In mehreren Untersuchungen
sei belegt worden, dass ein erhöhter Konsum von Seefisch und Meeresfrüchten zu
einem Anstieg der DHA-Menge in der Muttermilch führe. Eine
signifikante Speicherung von DHA findet beim Fötus vor allem während des letzten
Schwangerschaftsdrittels und während der ersten Wochen nach der Geburt statt,
wenn sich Neuronen und Gliazellen zu vermehren beginnen. Die
Konferenzteilnehmer stimmten weiter darin überein, dass nach neuen Erkenntnissen
eine entsprechende Anreicherung von herkömmlicher Babynahrung mit Omega-3-Fettsäuren
zu befürworten sei. Möglicherweise habe das auch langfristig Vorteile wie
eine Verbesserung der Sehschärfe und der kognitiven Entwicklung. Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen. |