| Deutsche
Gesellschaft für Anti - Aging Medizin über
Gelenkschmerzen, Gelenkbeschwerden und Arthrose
Behandlung - Dumpf bohrende Gelenkschmerzen, steife Gelenke, stark eingeschränkte
Bewegung: In Deutschland sind rund acht Millionen Menschen von Arthrose betroffen.
Ungefähr ein Viertel davon leidet unter teilweise zermürbenden Dauerschmerzen.
Bereits ab dem 35. Lebensjahr besteht bei der Hälfte aller Menschen eine Abnutzung
der Gelenke. Unter starken Verschleißerscheinungen leiden in der Regel Senioren.
Aber auch immer mehr jüngere Menschen sind betroffen, da eine Überbelastung durch
intensiven Sport, ständig gelenkbelastende Arbeiten oder Übergewicht oft zur Gelenkarthrose
führt. Auftretende Gelenkbeschwerden werden meist mit Schmerzmitteln und Antirheumatika
behandelt. Diese bekämpfen jedoch lediglich die Symptome der Krankheit, Schmerzen
und Entzündungen, aber nicht die Ursache - den fortschreitenden Abbau der Gelenkknorpel.
"Arthrosepatienten benötigen zusätzlich eine Bewegungstherapie und verschiedene
Grundstoffe, die im Körper die Bildung von neuem Knorpelgewebe anregen", erklärt
Privatdozent Dr. Alexander Römmler, Präsident der German Societyx of Anti - Aging
Medicine e.V.(GSAAM). "Hierzu zählen Mineralien, Hormone, Vitamine und diverse
Bausteine wie Glucosamin und Chondroitin,
die das Gelenk regenerieren. Durch einen individuellen Behandlungs- und Ernährungsplan
können Arthrosebeschwerden erfolgreich gestoppt oder auch frühzeitig vermieden
werden.
Erkrankungen bei denen Gelenkschmerzen
und Gelenkbeschwerden auftreten: - Arthrose Die am häufigsten
betroffene Gelenke sind: Knie, Hüfte, Schulter, Rückenwirbel, Hände - Finger-Polyarthrose)
- Arthritis - Spondylarthrose/Facettensyndrom (bei Spondylarthrose bzw. Facettensyndrom
liegt oft ein Verschleiss der Rücken-Wirbelgelenke vor, degenerative Erkrankung)
- Rheuma - Osteoporose - Bandscheibenvorfall (Rücken/Wirbelsäule) Häufige
Ursachen die Gelenkschmerzen und Gelenkbeschwerden auslösen: -
körperliche Überanstrengung und Überbelastung - Sport, der extrem oder falsch
betrieben wird, z.B. beim Joggen oder Skifahren - Fehlhaltungen und Fehlstellungen,
ob beim Sitzen, Gehen oder Liegen - Fehlernährung (Vitamin Unterversorgung
- Vitaminmangel, Nährstoff- und Mineralstoffmangel) - Übergewicht - Stoffwechselstörungen
- Infektionen, Entzündungen der Gelenke Wie
entsteht Arthrose? - Bei jeder Bewegung werden die Gelenke beansprucht.
Damit nicht Knochen auf Knochen reibt sind die Gelenkknochen mit einer Knorpelschicht
überzogen. In den Gelenkkapseln wird zudem Gelenkflüssigkeit produziert, damit
das Gelenk gut gleitet. Diese Flüssigkeit versorgt den Knorpel laufend mit wichtigen
Nährstoffen. Wer sich nur selten bewegt, produziert immer weniger Schmierflüssigkeit.
Der Knorpel wird anfälliger für Abnutzungen. Aber auch zu viel Bewegung kann schädlich
sein. Bei starker Belastung nutzen sich die Knorpel schneller ab. Ist die Knorpelschicht
erst einmal verschlissen, wird auch der Knochen sowie die umgebenen Gelenkkapseln
mit Bändern und Muskeln in Mitleidenschaft gezogen. Frühzeitig
einer Erkrankung vorbeugen - Im Alter von 60 Jahren hat praktisch jeder
Mensch eine mehr oder weniger starke Knorpelabnutzung aller Gelenke, hauptsächlich
aber im Knie und das bereitet Gelenkbeschwerden und Gelenkschmerzen. Ungefähr
ein Drittel aller Arthrosepatienten leidet unter den Spätfolgen eines Unfalls.
So bergen Meniskus- und Kreuzbandverletzungen im Knie oder schlecht verheilte
Knochenbrüche ein hohes Arthroserisiko. Wer zur Risikogruppe zählt, kann jedoch
frühzeitig arthrotischen Erkrankungen vorbeugen: "Dem Körper müssen wieder die
Stoffe zugeführt werden, die das Gelenk benötigt, um ausreichend Knorpelsubstanz
und Gelenkflüssigkeit zu produzieren", erklärt Dr. Römmler. "So sind
Vitamin C und diverse Mineralien wie Kalzium
und Mangan wichtig. Unentbehrliche Aufbaustoffe sind aber Glukosaminsulfat und
Chondroitinsulfat. Ergänzt wird der Behandlungsplan
durch eine Bewegungstherapie und eventuell der Gabe von Hormonen, inklusive Wachstumshormone,
die den Regenerationsprozess stimulieren. Glucosamin KapselEinzig
wirksame Mittel - Neuere kontrollierte Studien belegen, dass auch bestehende
Arthrosen durch die Einnahme von Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat erfolgreich
behandelt werden können. Die Bausteine regen im Zusammenwirken mit Bewegung und
Hormongabe die Bildung von neuem Knorpelgewebe an und verhindern ein Fortschreiten
der Krankheit. "Präparate, die beide Aufbaustoffe enthalten, sind in vielen Fällen
das einzig wirksame Mittel, um degenerative Gelenkerkrankungen zu stoppen, so
dass der Patient kaum noch Gelenkschmerzen verspürt", erklärt der Präsident der
GSAAM. Viele Schmerzmittel verursachen dagegen bei längerer Einnahme Magengeschwüre,
Blutungen oder Nierenschäden. Noch schlimmer: Einige Schmerzmittel zerstören mit
der Zeit den Knorpel und verhindern die Neubildung des Gewebes. "Diese Tatsachen
möchten wir gerne so vielen Ärzten und Patienten wie möglich bekannt machen",
so Dr. Römmler. "Daher bieten wir regelmäßig Fortbildungsseminare für Ärzte an,
die die Volkskrankheit Arthrose und andere Beschwerden beinhalten, die durch Anti
- Aging Medizin erfolgreich behandelt werden können. Quelle: Deutsche Gesellschaft
für Anti - Aging Medizin Orales
Glucosamin bremst die Gonarthrose - Die Gelenkspaltweite am Knie blieb
in der Verumgruppe einer dreijährigen Studie mit 212 Patienten unverändert LÜTTICH
(frk). Die Progression einer symptomatischen Arthrose am Knie kann durch die konsequente
tägliche Einnahme von oralem Glucos-aminsulfat verhindert werden. Das
ist das Resultat einer dreijährigen randomisierten placebokontrollierte Studie
von Professor Jean-Yves Reginster und seinen Kollegen aus Lüttich in Belgien mit
212 Patienten. Wie im "Lancet" (357, 2001, 251) berichtet, hatten die ambulanten
Patienten in der Studie eine primäre Gonarthrose. Sie erhielten täglich 1500 mg
Glucosaminsulfat oder Placebo. Gemessen wurde das Fortschreiten der Erkrankung
durch Messung der Gelenkspalte in einem speziell vergrößerten Röntgenbild. Die
Symptome wurden mit dem WOMAC (Western Ontario and McMaster Universities Arthrose)-Index
beurteilt. In dem Score werden Schmerz, Beweglichkeit und Schwellung beurteilt.
Die Resultate:
die mit Glucosaminsulfat behandelten Patienten hatten während drei Jahren keinen
weiteren Knorpelverlust. Der Gelenkspalt hatte sich bei ihnen nicht weiter verengt.
Bei den Patienten, die Placebo erhielten, nahm die Gelenkspaltweite um durchschnittlich
0,31 Millimeter ab. Wie die Forscher anmerken, verengt sich der Gelenkspalt üblicherweise
durch Knorpelverlust bei Gonarthrose im Schnitt um 0,1 bis 0,6 Millimeter pro
Jahr. Die Verschlechterung in der Placebogruppe entsprach damit dem natürlichen
Verlauf einer Gonarthrose. In der klinischen Bewertung des Behandlungsergebnisse
nach dem WOMAC-Score kam es in der Verumgruppe sogar zu einer Besserung der Funktionsparameter
von im Schnitt 20 bis 25 Prozent. In der Placebogruppe hatten sich die Werte im
Score im Durchschnitt verschlechtert. Die Unterschiede zwischen beiden Gruppen
waren signifikant (p=0,02). Unerwünschte Arzneimittelwirkungen waren bei den Patienten
in der Verumgruppe nicht häufiger als in der Placebogruppe. Auswirkungen auf den
Gastrointestinaltrakt gab es keine. Die Wissenschaftler folgern aus ihrer Untersuchung,
dass orales Glucosaminsulfat in der Lage ist, als Therapie über einen längeren
Zeitraum den natürlichen Verlauf einer arthrotischen Erkrankung zu stoppen. Quelle:
aerztezeitung.de Was ist ein
Chondroitinsulfat? Chondroitinsulfat
ist ein sulfatiertes GAG (Glykosaminoglykane), welches überwiegend im (hyalinen,
wasserreichen) Knorpel vorkommt. Aufgrund seiner Struktur hat es die höchste Wasserbindungskapazität
aller sulfatierten GAG. Aus GAG-haltigen Strukturen werden von der Knorpelzelle
alle im Knorpel vorhandenen GAGs synthetisiert. Chondroitinsulfate sind nur sinnvoll
eingesetzt, solange noch funktionaler Knorpel vorhanden ist. Chondroitinsulfat
sind Bausteine der Proteoglykan Polymere der Interzellularsubstanz der Knorpelmatrix.
Je höher der Gehalt an Proteoglykanen in der Knorpelsubstanz ist, desto mehr nimmt
die Festigkeit des Knorpels zu. Die Chondroitinsulfate der Interzellularsubstanz
besitzen hydrophile Eigenschaften und erhöhen die Fähigkeit Wasser im Knorpel
zu binden. Der reife Knorpel enthält 75% Wasser. Diese Fähigkeit, Wasser zu binden
verleiht dem Knorpel eine innere Spannung, die Grundlage seiner mechanischen und
elastischen Eigenschaft ist. Quelle: www.canosan.de Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen. |