Catuaba
- Schon die Indianer im brasilianischen Regenwald bereiteten
aus der Rinde des Catuaba-Strauches einen Tee. Catuaba zählt in Brasilien
zu den beliebtesten Teesorten. Seine belebende und stärkende Wirkung verhalfen
Catuaba zum dem Ruf eines Aphrodisiakums. Der Tee wirkt angeblich bei Impotenz
steigert das sexuelle Verlangen und soll erotische Träume bescheren. Konzentriertere
Extrakte sind in einigen traditionellen Stärkungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln
zu finden. Über negative Auswirkungen wurde bislang nichts berichtet. Quelle netdoktor.de
Catuababäume
(Trichilia Catigua) sind beheimatet in den tropischen Regenwäldern Brasliens.
Die Indianer des Jupi-Stammes gaben den hoch wachsenden Baum, welchen sie vor
Jahrhunderten entdeckten, den Namen „guter Baum“ (Avore Boa). Ausschließlich die
Rinde des Baumes wird arzneilich verwendet und jene sehr beliebte Zubereitungen
sind fest mit der südamerikanischen traditionellen Volksmedizin verwurzelt. Wie
beim Lapachobaum wächst die Rinde schnell nach, so dass Regenwälder ökologisch
sinnvoll genutzt und nicht ausgebeutet und zerstört werden.
Die
rote Rinde des Catuaba enthält einen beträchtlichen Anteil an Mineralstoffen und
Spurenelementen, insbesondere Magnesium, Kalium
und Kalzium. Catuaba wirkt regenerierend,
belebend und anregend. Es stärkt den Magen, die Nervenkraft und hebt die allgemeine
psychische Stimmung. Bei Langzeitanwendung verbessert Catuaba die Durchblutung
des ganzen Körpers, ist immunstärkend und stimuliert das Gehirn. Hier behebt die
Naturmedizin Nervosität, Vergesslichkeit, Schlaflosigkeit und Unruhe. Des weiteren
zeigen Untersuchungen, dass Inhaltsstoffe der Baumrinde eine ausgesprochene antibakterielle
und sogar HIV Virus hemmende Wirkung aufweisen.
Catuaba
ist seit Jahrhunderten als „Liebeszauber“ bekannt. Wissenschaftliche Studien
bestätigen die hervorragende potenzsteigernde Wirkung. So genannte spezifische
Catuabine und sexualhormonähnliche Phytosterole werden für die ausgesprochene
aphrodisierende Potenz verantwortlich gemacht. Nebenwirkungen werden auch nach
längerer Anwendung nicht beobachtet. Quelle:naturheilkundelexikon.de
Der
Sud aus der Rinde eines südamerikanischen Baumes ist bei den Brasilianern ein
bekanntes Getränk. Ursprünglich vor Jahrhunderten von den Indianern des
Jupi-Stammes entdeckt, zählt es neben Lapacho zu den beliebtesten Teesorten. Seiner
belebenden und stärkenden Wirkung verdankt der Tee den Ruf eines Aphrodisiakums.
In Brasilien kolportiert man, dass wenn ein Mann bis zum Alter von 60 Jahren ein
Kind zeugt, es ihm selbst zu verdanken ist. Zeugt er nach dem 60sten noch ein
Kind, dann war es dem Genuss von Catuaba zuzuschreiben. Anekdotisch auch der Hinweis,
dass man in Südamerika den Zuchthengsten Catuaba zur Stärkung gibt.
In
einer Studie (von mehreren) zu Catuaba stellte man fest, dass der Tee Labormäuse
wirksam gegen eine tödliche Infektion von Escherichia coli und Staphylococcus
aureus zu schützen vermochte. Des Weiteren will man festgestellt haben,
dass die Extrakte deutlich erkennbar AIDS-Viren an der Zerstörung von Zellen hindern
(Effects of Catuaba extracts on microbiological and HIV infection. Manabe H et
al., In Vivo 6 : 2, 1992 March-April). Catuaba weist einen hohen Anteil an Mineralstoffen
und Spurenelementen auf.
Catuaba-, Lapacho-
und Jatoba-Tee werden alle aus der Rinde von Bäumen des amazonischen Regenwaldes
gewonnen. In der Tat ist die Baumrinde eine Betrachtung wert. Sie ist das
Transportsystem des Baumes, um Wasser und Nährstoffe zu den Blättern zu bringen,
und der Funktionserhalt ist für den Baum daher lebenswichtig. Er muss vor den
ständigen Angriffen von Parasiten, Pilzen, Bakterien usw. geschützt werden. Die
Substanzen (antioxidierende Wirkstoffe wie Polysaccharide, Flavonoide, Vitamine,
Mineralien usw.), die für den Schutz Sorge tragen, sind zwar im Einzelnen nicht
genau bekannt, aber sie gehen in den Tee über. Quelle:hilifeev.com
Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen.