Vitamin
C und Vitaminmangel - Die chemische Bezeichnung für Vitamin C lautet Ascorbinsäure.
Dahinter steckt die Abkürzung für Antiskorbutische Säure. Denn Vitamin C schützt
vor einer früher weit verbreiteten Vitaminmangelkrankheit, dem Skorbut. Ascorbinsäure
ist ein Glucosedevirat. Die Biosynthese dieser Ascorbinsäure ist den meisten
Organismen über den Glucosestoffwechsel möglich. Nur der Mensch, Meerschweinchen,
Primaten und einige Vögel und Fische können das Vitamin nicht selbst
produzieren. Ascorbinsäure ist gegenüber Licht, Luft, Wasser und Wärme
empfindlich.
Wer hat einen
erhöhten Bedarf ? Schwangere - der Bedarf ist
in Schwangerschaft und Stillzeit etwa anderthalb mal so hoch
Raucher haben zum Teil einen bis zu 40% erhöhten Bedarf
des Vitamins Bei
Patienten mit Magen- und Dünndarmgeschwüren ist die Aufnahme des Vitamins unter
Umständen verschlechtert, da der Transport und die Verwertung der Nahrung durch
das Geschwör behindert wird.
Verschiedene Arzneimittel können den Vitamin C Verbrauch
ebenfalls erhöhen, wie beispielsweise empfängnisverhütende Mittel, Antibiotika
oder Schmerzmittel. Menschen, die beruflich oder privat erhöhtem Streß ausgesetzt
sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem Personen, die sich vor einer Erkältung
schützen wollen Diabetiker haben ebenfalls einen um bis zu 30% erhöhten Bedarf
Menschen, die sich einseitig oder mit Lebensmitteln ernähren,
die nicht frisch zubereitet sind
Leistungssportler und ältere Personen Vitamin-C
tut so einiges für uns: • stärkt das Immunsystem • trägt zu einem
gesunden Herz-Kreislaufsystem bei • erhält die Funktion von Augen, Leber
und Nebennieren • schützt gegen freie Radikale Vitamin
C schützt gegen gefährliche Freie Radikale und ist ein wichtiger systemischer
Anti-Alterungs- Nährstoff. Vitamin C ist ein natürlicher chelatierter Stoff, und
schützt uns so vor Verschmutzung und Vergiftung durch Schwermetalle wie Quecksilber,
Blei und Kadmium. Es schützt uns nicht nur vor dem Blei in Autoabgasen, sondern
auch vor Kohlenmonoxyd.
Welche
Wirkung hat Vitamin C ? Schutz vor freien Radikalen - dadurch leistet es
einen Beitrag zum verbesserten Zellschutz Stimulierung des Immunsystems - dadurch
wird das Infektrisiko gesenkt Vitamin C ist für die Bildung des Kollagens und
der Steroidsynthese ein wichtiger Faktor Die Eisenaufnahme aus der Nahrung wird
verbessert Vitamin C trägt zur besseren Entgiftung bei erhöhter Schwermetall-
oder Umweltbelastung bei. Vitamin
C stärkt das Immunsystem. Es ist absolut notwendig für die Bildung und
Erhaltung von Kollagen, die Hauptsubstanz der Haut und anhängigem Gewebe, dass
unseren Körper zusammenhält. Vitamin C bekämpft Stress und eine Extramenge davon
wird zu Zeiten von Stress und bei kaltem Wetter benötigt. Es ist notwendig für
die Funktion einer gesunden Leber und Nebennieren. Menschen, die unter Stress
stehen, solche, die in verschmutzten Städten leben, Raucher und Menschen, die
zu Infektionen neigen benötigen zusätzliche Mengen an Vitamin C. Bedürfnisse
sind unterschiedlich - Vitamin C ist das Vitamin, über das am meisten geredet
und das am meisten studiert wurde. Es stärkt auf natürliche Weise Hunderte von
Abwehrmechanismen im Körper. Bis auf den Menschen, sind fast alle anderen Tiere
in der Lage, eigenes Vitamin C zu bilden. Wir müssen es jedoch durch unsere Nahrung
oder Nahrungsergänzung bekommen. Die individuellen Bedürfnisse an Vitamin C sind
von Person zu Person und von Tag zu Tag unterschiedlich, entsprechend der Art
und der Menge an Stress, dem man ausgesetzt ist. Dr. Linus Pauling, der in der
Welt führende Vitamin C Forscher, nahm konsequent 6000 mg pro Tag über Jahre hinweg,
wovon er dachte, dies sei das absolute Minimum, obwohl die U.S. Recommended Daily
Allowance (RDA = in den U.S.A. empfohlene Tageszufuhr) nur 60 mg pro Tag beträgt.
Die meisten
Ärzte und Wissenschaftler sind sich darüber einig, dass wir regelmäßig
mehr benötigen, da diese RDA als ausreichend empfunden wurde nur zur Vorbeugung
von Skorbut. Solche Menschen, die in Städten wohnen oder in der Nähe von Autobahnen
leiden evtl. unter Kohlenmonoxyd und Bleivergiftung. In hohen Dosen genommen,
hat es sich gezeigt, dass Vitamin C einen Schutzeffekt besitzt und das Kohlenmonoxyd
aus dem Hämoglobin in den roten Blutzellen zieht, was wiederum dazu führt, dass
der Sauerstoff aufgenommen und zu den Zellen transportiert werden kann. Doppelter
Vitamin C Verbrauch bei Rauchern - Wenn Sie eine Packung Zigaretten täglich
rauchen, haben Sie ca. 25 % weniger Vitamin C in Ihrem Blut als Nichtraucher.
Menschen, die viele alkoholische Getränke trinken, benötigen Vitamin C, da die
Produktion von Enzymen in der Leber darauf angewiesen ist, und diese wiederum
dabei helfen, den Alkohol aus dem Blutkreislauf zu entfernen. Aspirin entzieht
dem Körper Vitamin C und hindert die Blutzellen bei der Absorbierung. Je mehr
Drogen und Chemikalien Sie ausgesetzt sind, desto mehr Vitamin C benötigen Sie,
um schädliche Effekte zu minimieren. Vitaminmangel
bei älteren Menschen Vitaminmangel schleicht
sich erfahrungsgemäß mit dem Alter ein. Das hat viele Ursachen. Ältere Menschen
haben oft weniger Appetit und trinken zu wenig, darüber hinaus lässt die gesamte
Stoffwechselaktivität nach. Manchmal gibt es auch Schwierigkeiten mit dem Essen-Zubereiten,
die Geschmackssinne lassen nach, so dass vieles fad schmeckt. Unterm Strich führt
das zu einer verringerten Zufuhr an Nährstoffen. Häufig fehlen bei Senioren die
Vitamine A und C und B-Vitamine, vor allem B12. Bei Menschen über 75 Jahren ist
der Vitaminmangel eher die Regel als die Ausnahme.
Diabetikern
mangelt es anscheinend an der Fähigkeit, Vitamin C durch ihre Zellenmembranen
zu transportieren und dies kann schwere Blutgefäßkomplikationen zur Folge haben,
was bei Diabetikern auch oft vorkommt. Dr. George Mann von der Vanderbilt Universität
sagt, dass "Grauer Star eine späte Konsequenz von geringfügiger Einnahme von Ascorbinsäure
(Vitamin C) sein kann, da der Diabetiker mehr zu Grauem Star neigt durch den Mangel
an Insulin". Kollagen
- Vitamin C ist notwendig für einen gesunden Stoffwechsel der Haut und dem anhängigen
Gewebe. Kollagen ist der Hauptbestandteil der Haut und der anhängigen Gewebe in
unserem Körper und ist der "Leim", der unseren Körper zusammenhält. Es kann ohne
Vitamin C nicht gebildet werden. So lange unsere Gewebe die vom Kollagen her stammende
Festigkeit haben, können sie der Invasion von Infektionen widerstehen. Gestörtes
Kollagen nimmt eine wässrige Konsistenz an und sickert in den Blutkreislauf. Die
Zellen können dann leicht durchdrungen werden und ermöglichen so allen Arten von
Krankheiten das Wuchern.
Dr.
Constance Leslie vom Pindersfields Krankenhaus in Wakefield, England und
viele andere Ärzte glauben, dass Vitamin C dazu beiträgt, dass Cholesterin aus
dem Arterienbelag in das Blut gelangt. Dort kann es von der Leber zur Produktion
von Gallensalzen für die Verdauung genutzt werden. Das Gehirn hat eine größere
Konzentration an Vitamin C als die meisten anderen Gewebe im Körper. Dr. Pauling
hat bewiesen, dass eine ungenügende Menge an Vitamin C die Mentalität beeinträchtigen
kann. Es gibt starke Beweise dafür, dass Ascorbinsäure der Gehirnfunktion zuträglich
ist. Studien haben
gezeigt, dass Vitamin C die Gefahr einer Vergiftung an Quecksilber, Kadmium
und Blei verringert. Dadurch, dass Autos mindestens 500 Mio. Pfund Blei jedes
Jahr in die Atmosphäre abgeben, wird geschätzt, dass mehr als 200.000 amerikanische
Kinder Opfer von chronischer Bleivergiftung sind. Es ist schwierig, Kadmium zu
umgehen. Es kommt von passivem Zigarettenrauchen, Weißbrot, Kaffee und Tee, um
nur ein paar Quellen zu nennen. Die FDA (Gesundheitsbehörde) hat im Science Magazine
berichtet, dass Vitamin C gegen Kadmiumgifte schützt. Vitamin C schützt gegen
Nitrosamine, krebserregende Chemikalien, die im Magen aus Nitraten und Nitriten
aus Nahrungsmitteln wie Hot Dogs, Speck, Aufschnitt (Wurst) und geräuchertem Fisch
gebildet werden. Vitaminräuber
bei Frauen Frauen ernähren sich im Schnitt gesünder
als Männer – jedenfalls gemessen an ihrer Vitaminversorgung. Dennoch sind auch
bei Frauen Vitamindefizite möglich. Hormonpräparate: Bei vielen Frauen sind B-Vitamine
und Folsäure Mangelkandidaten und zwar bei Einnahme
von Hormonpräparaten. Das kann die Pille sein oder auch ein Hormonpräparat zur
Behandlung von Osteoporose. Gegensteuern lässt sich mit entsprechenden Fertigpräparaten
oder ausgesuchten Lebensmitteln. Reich an B-Vitaminen sind Leber, Hefe, Vollkornprodukte,
Trockenmilch und Molkepulver, Pfifferlinge; folsäurereich sind Hefe sowie grünes
Blattgemüse. Schlankheitskuren: Der Vitaminpegel magert im Allgemeinen auch mit
der Speisekarte ab, nämlich bei einer reduzierten Ernährung im Rahmen von Schlankheitskuren.
Wer häufig Diäten macht, sollte besonders auf eine ausreichende Zufuhr der Vitamine
E und B achten. Wertvolle
Vitamin C Quellen in der Nahrung Vitamin C kommt in allen Pflanzen vor;
besonders hohe Konzentrationen finden Sie in: Paprika, Kartoffeln, Blumen- und
Rotkohl, Spinat, Wirsing, Feldsalat und Tomaten Hagebutte, Sanddorn und schwarze
Johannisbeeren Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren und Äpfel
Mangelerscheinungen
In Europa sind schwere Mangelerscheinung mit charakteristischen Krankheitszeichen,
wie sie oft in Entwicklungsländern vorzufinden sind, selten. Allerdings sind viele
uncharakteristische Symptome, die auf einen Vitaminmangel zurückzuführen sind,
auch bei uns recht weit verbreitet. Vermehrte Müdigkeit, Antriebsschwäche,
depressive Verstimmung, Verdauungsstörungen und Störungen des Nervensystems können
Zeichen einer mangelhaften Zufuhr sein. Trockene, rissige Haut, Mundwinkelrhagaden,
brüchige Nägel und Haarwuchsprobleme müssen auch an eine Mangelversorgung denken
lassen. Viele Menschen haben also einen erhöhten Bedarf an
Vitaminen - ohne es zu wissen! Quelle: www.gesundheit.de Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen. |