| Arginin
und die Durchblutung - An vielen Universitäten und medizinischen Instituten
(Hannover, Heidelberg, Magdeburg usw) hat man inzwischen festgestellt, dass die
Aktivität von NO vermindert ist bei Aterienverkalkung, also bei Arteiosklerose.
Wird die Aminosäure L-Arginin erhöht, erhöht sich auch die Aktivität
von NO und wirkt sich positiv auf den gesamten Blutkreislauf aus. Auch die Pumpleistung
des Herzens wird gefördert und der Arterienverkalkung vorgebeugt. Überall
sind die gleichen Ergebnisse nachzulesen, so dass eindeutig feststeht, dass durch
Gabe von L-Arginin die Blutzirkulation gefördert und die Verklebung der Blutplättchen
vermindert werden kann. Noch so einiges mehr an positiven Resultaten liegen vor
und der Einsatz von L-Arginin bei sämtlichen Herzkrankheiten (Herzinfarkt,
Schlaganfall usw) und Arterienverkalkung (Arteriosklerose) hat längst begonnen.
Sogar
über einen Vergleich mit Viagra kann man im Internet einiges finden, da die
blaue "Potenzpille" auch mit dem Blutfluss zu tun hat. Kurz zur
Wirkungsweise von Viagra: Bei sexueller Stimulation werden normalerweise bestimmte
Botenstoffe im Körper ausgeschüttet (cGMP). Blut strömt in den Schwellkörper des
Penis ein und kann durch die engen Venen nicht wieder abfließen. Es kommt zu einem
Blutstau, und der Penis wird steif. Aber: das im Körper vorhandene Enzym Phosphodiesterase
spaltet die cGMP-Botenstoffe wieder, und macht sie dadurch wirkungslos. Das Blut
kann dann wieder leicht aus den Schwellkörpern des Penis abfließen. Dieses Ausschütten
und Spalten von cGMP-Molekülen steht in einem gewissen Gleichgewicht. Werden mehr
Molekle gespalten als produziert, kommt es zu Erektionsstörungen, da das Blut
nicht im Penis gestaut werden kann, und somit keine Erektion zustandekommt. Hier
greift Viagra ein: Es hemmt die Phosphodiesterase, cGMP kann nicht mehr gespalten
werden und der Penis (bleibt) erigiert. Die blaue Potenzpille ist also kein sexuell
stimulierendes Mittel (Aphrodisiakum). Wer keine Lust auf Sex hat, oder mit dem
Kopf noch bei der Arbeit ist, dem hilft sie nicht, da dann nicht genügend cGMP-Botenstoffe
unterwegs sind!
Da
kann die natürliche Stärkung der Durchblutung durch L-Arginin, auch
in den Schwellkörpern der Sexualorgane, eine gute Alternative sein.
Die Schwellkörper werden kräftig durchblutet und einer standhaften Erektion
steht so nichts mehr im Wege. Ein Versuch ist es sicher Wert und kostengünstiger
auf jeden Fall.
Arginin
ist eine semiessentielle Aminosäure, d.h. sie wird zwar vom Stoffwechsel hergestellt,
in manchen Fällen allerdings ist die körpereigene Arginin-Synthese ungenügend,
und es ist notwendig, diese Aminosäure über das Essen zuzuführen. Sie ist in hoher
Konzentration in Nüssen, Erbsen und Sonnenblumenkernen enthalten. Arginin
ist an zahlreichen Stoffwechselfunktionen beteiligt: Neben der Proteinbiosynthese
wird es auch noch für die Bildung weiterer lebenswichtiger Stoffe benötigt wie
Harnstoff, Polyamine, Prolin (eine Aminosäure), Kreatin und Stickoxid (NO). Durch
die Harnstoffbildung wird Ammoniak entgiftet; Polyamine sind für die Stabilisierung
der DNA erforderlich; Kreatin ist ein Energiespeicher der Muskelzellen. Dr.
Strunz zu Arginin: "Die Nobelpreismedizin 1998 gab es für die Entdeckung,
dass der Körper NO aus Arginin herstellt. NO, das Molekül des Jahres ist der einzige
Stoff im menschlichen Körper, der Blutgefäße weit stellt. Aktiv öffnet. Wir haben
viele Stoffe, die unsere Blutgefäße eng stellen, verkalken lassen. Aber eben nur
diesen einen NO, hergestellt aus Arginin. Misst
man Arginin im Blut, findet man erschreckende Defizite bei fast jedem Deutschen.
Das ist eine Tatsache. Diese Tatsache ist nicht bekannt, da Aminosäuren – außer
von unserem Labor – kaum routinemäßig gemessen werden. Dies erklärt, warum jeder
zweite Deutsche an verengten Blutgefäßen stirbt. Jeder einzelne Todesfall überflüssig.
Man braucht Arginin
nur einnehmen, nur im Blut normalisieren, um den Effekt selbst festzustellen.
Ein Zahnarzt berichtet, dass sein Bluthochdruck weg sei durch Einnahme von Arginin.
Schon immer bekannt war, dass Menschen, die mehr Eiweiß essen, viermal seltener
Herzinfarkt bekommen. Arginin! Wir beobachten, dass Arginin über NO auch auf die
Körpermitte entscheidend wirkt. Viagra hat nämlich exakt die gleiche Wirkung (NO).
Weitgestellte Blutgefäße im Gehirn bedeuten Wachheit, Konzentrations-Fähigkeit
usw.. Schließlich dreht sich alles, was mit Leistung und jünger werden zu tun
hat, um den allgemeinen Begriff Durchblutung, also weite Blutgefäße. Ganz langsam
erst begreifen wir, dass all dies an einer einzigen Substanz festzumachen ist,
nämlich Arginin. Aus diesem Grund gibt es seit
etwa 10 Monaten Arginin auch in der Apotheke. Und es laufen erste Studien: Arginin
statt Viagra. Übrigens: Wie hoch ist Ihr Argininspiegel im Blut?" Quelle:strunz.com Aachen,
den 5. Oktober 2006: In Studien hat sich die Kombination aus L-Arginin
und Folsäure als wahres Multitalent bei der Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen
des Herz-Kreislauf-Systems erwiesen, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin
Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in
Aachen Die Aminosäure
L-Arginin ist als natürlicher Eiweißbaustein Bestandteil zahlreicher Lebensmittel
wie Nüsse, Hülsenfrüchte und rotem Fleisch. Der gesunde Organismus kann
geringe Arginin-Mengen zwar selbst herstellen, jedoch reichen diese meist nicht
aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Insbesondere
bei Diabetes mellitus und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems besteht ein erhöhter
Bedarf an L-Arginin. Durchschnittlich beträgt die aufgenommene L-Arginin
Menge bei einer ausgewogenen Ernährungsweise täglich vier bis fünf Gramm, wobei
diese Menge bei bestehenden Erkrankungen meist unzureichend ist. In diesen Fällen
ist es nicht möglich, die benötigte Menge der Aminosäure durch die Ernährung abzudecken
- eine gezielte Ergänzung der Nahrung kann dann sinnvoll sein. L-Arginin
hat im menschlichen Stoffwechsel ganz entscheidende Funktionen. Besonders im Hinblick
auf arteriosklerotische Veränderungen und gestörte Gefäßfunktionen bei Diabetes
mellitus zeigen sich präventive sowie therapeutische Wirkungsmechanismen.
Nur wenn eine adäquate Menge L-Arginin dem Organismus zur Verfügung steht, ist
ein ausreichendes Angebot des Botenstoffes Stickstoffmonoxid (NO) gewährleistet.
L-Arginin stellt die
direkte Vorstufe von NO dar, deshalb bezeichnet man diese Substanz auch als NO-Donator.
Dieser ist besonders für die Gefäßerweiterung und den Blutfluss wichtig und sorgt
somit gleichermaßen für eine gesunde Funktion der Gefäßinnenwand und einem Blutdruck
im Normalbereich. Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass L-Arginin fähig
ist, einen Hemmstoff der NO-Synthese, das asymmetrische Dimethylarginin (ADMA),
zu blockieren. ADMA
stellt einen eigenständigen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar.
An der Freisetzung von ADMA sind hohe Homocysteinspiegel, die ebenfalls als eigenständige
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten, beteiligt. Das B-Vitamin
Folsäure ist zur Senkung des Homocysteinspiegels im Blut unerlässlich. Somit ergänzen
sich L-Arginin und Folsäure in optimaler Weise so die Ernährungswissenschaftlerin.
Mit der synergistisch wirkenden Kombination aus L-Arginin und Folsäure steht der
Ernährungsmedizin eine vielversprechende Möglichkeit zur Verfügung, effektiv Herz-Kreislauf-Erkrankungen
vorzubeugen betont Judith Männich. Außerdem ist eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise
ein entscheidender Therapiebaustein bei koronaren Herzerkrankungen. Weitere Informationen
unter www.ernaehrungsmed.de. Auch
in der Ärztezeitung ist zu lesen, dass die Medizinische Hochschule in Hannover
(MHH) in einer klinischen Studie prüft, ob die Aminosäure L-Arginin die Beschwerden
bei Patienten mit arterieller Verschlußkrankheit (AVK) lindert und wirklich hilft
bei Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Im Labortest hatte sich zuvor
ergeben, dass die Aminosäure L Arginin die Blutgefäße erweitert. Für die Studie
sollen Patienten, die 40 Jahre und älter sind, über drei Monate behandelt werden.
"Die Hälfte der Patienten nimmt täglich 12 Gramm L-Arginin zu sich, die andere
Hälfte bekommt Placebo", so Dr. Jessica Lachmuth von der MHH. L-Arginin ist unter
anderem in Hülsenfrüchten, Sojabohnen und Nüssen enthalten. Für die Studie wurde
eine Tablette entwickelt, die die Aminosäure in konzentrierter Form enthält. aerztezeitung.de Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen.
Weitere Funktionen und Einsatzmöglichkeiten
Der Bedarf dieser Aminosäure
steigt bei Infekten, bei starker körperlicher Belastung wie. z.B.
Hochleistungssport und bei strikter Diät, schweren Operationen
etc. stark an. Arginin beschleunigt die Wundheilung und ist besonders
wirksam bei Verbrennungen.
Auch
im Sport wird Arginin eingesetzt: Es kann eine vermehrte
Ausschüttung des Wachstumshormons und eine verbesserte Proteinsynthese
bewirken und den Fettabbau beschleunigen. Quelle: diagnostisches-centrum.de
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