Warum
Antioxidanzien als Zellschutz so wichtig sind - Freie
Radikale greifen die kleinsten Strukturen unseres Körpers an, die Zellen.
Schneiden wir einen Apfel an, sehen wir an der schnellen Braunfärbung des Fruchtfleisches,
was Oxidation bedeutet. Geben wir aber etwas Zitronensaft, also Vitamin C, auf
die Schnittfläche, zeigen sich lange keine Veränderungen - das Pflanzengewebe
ist vor oxidativen Prozessen geschützt. Mit Hilfe von Antioxidanzien lassen sich
die gefährlichen freien Radikale in die Schranken weisen. Die Entdeckung
der Antioxidanzien stellt so etwas wie eine „Kopernikanische Wende“ auf dem Sektor
der Medizin und Altersforschung dar und ist augenblicklich dabei, die Therapie
der großen chronischen Zivilisationskrankheiten grundlegend zu revolutionieren.
Eines
der bekanntesten und stärksten Antioxidanzien ist sicherlich das OPC , welches
von Prof. Dr. Masquelier über 50
Jahre lang erforscht wurde. Original
OPC Kapseln nach dem speziellen Extrationsverfahren von Prof. Masquelier ist
weltweit bekannt und gilt heute als Weltstandart. Niemand kann wohl gezieltere
Aussagen über original OPC machen, als ein absoluter Fachmann der Antioxidanzien.
Interessant und von großer Bedeutung ist es daher auch,
dass man dadurch weiß, dass die Antioxidanzien Vitamin C und OPC in Partnerschaft
eine extrem verstärkte antioxidative Wirkung haben. Dadurch wird wieder
einmal deutlich, dass die natürlichen Wirkstoffe immer in einer Art Netzwerk,
also in der Synergie ihre vollen Kräfte entfalten. Haben
Sie gewusst, dass ein Raucher doppelt so viel Vitamin C verbraucht als ein Nichtraucher?
Schon deshalb ist nicht nur den Rauchern angeraten, die Zufuhr an wichtigen Antioxidanzien
stets sicherzustellen. Antioxidanzien
und die freien Radikale, die durch die Antioxidanzien neutralisiert werden, sind
heutzutage keine Fremdwörter mehr. Das Vitamin A, Vitamin
C und Vitamin E sowie andere antioxidante Vitamine
sind in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. In der Regel werden die freien
Radikale als die "Bösen" klassifiziert und die Antioxidanzien als die "Guten".
Die Grundlage allen Lebens ist jedoch die Oxidation, also die
kontrollierte Verbrennung der Nahrung zur Produktion von Energie. Die freien
Radikale sind natürliche Nebenprodukte dieses Prozesses; sie werden auch von den
Immunzellen bei ihrer Aufgabe, die Gesundheit des Körpers zu erhalten, erzeugt
und verwendet. Die Antioxidanzien bilden die
Isolierung, mit der dieses Feuer ohne Gefahr genutzt werden kann. Auf diese Weise
werden die Zellen geschützt, während das Feuer die Wärme im Haus hält.
Bruce
Ames, Gentechniker an der Universität von Kalifornien, hat es nachgewiesen:
Täglich überfluten gut eine Milliarde Sauerstoffradikale jede einzelne Köperzelle.
Dort verursachen sie allein an der DNS ungefähr 100.000 Schädigungen (wohlgemerkt:
pro Körperzelle binnen 24 Stunden!). Dr.
Bruce Ames: „So kommt es, dass man im Alter ein paar Millionen Läsionen (Verletzungen)
pro Zelle aufweist.“ Diese Anhäufung von Zellschäden, begleitet von einer
unheilvollen Ansammlung funktionsschwachen oder funktionslosen Zellabfalls ist
es, die den Prozess des Alterns in Gang setzt und das Risiko von Erkrankung und
Tod erhöht. Im Alter um die 50 erfahren auch unsere Zellen eine entscheidende
Lebenswende: Dann nämlich sind ungefähr 30 Prozent des Zellinhaltes (vor allem
der Hochleistungs- Proteine) durch die Angriffe freier Radikale zu „unbrauchbarem
Müll“ geworden. Ähnlich verheerend hat sich bis dahin die fortschreitende Lipidperoxidation
in den fettigen Strukturelementen der Zellmembranen niedergeschlagen. Dieser Vorgang
wurde einmal von einem führenden Forscher einprägsam, wenn auch nicht sehr charmant,
beschrieben: „Wenn wir älter werden, sind wir chemisch gewissermaßen einem Stück
Fleisch vergleichbar, das zu lange in frischer Luft und Sonnenschein gelegen hat.“ Der
Zellschutz ergibt sich aus der Anzahl der freien Radikale im Körpersystem und
der Aufnahme von Antioxidanzien in Kombination mit den Antioxidans-Reserven des
Körpers. Es liegt ständig eine bestimmte Grundmenge an freien Radikalen
vor, die bei der lebensnotwendigen Energieproduktion durch die Verbrennung mithilfe
von Sauerstoff entsteht. Zahlreiche
Faktoren der modernen Lebensführung haben allerdings zu einem dramatischen Anstieg
der freien Radikalen geführt: Rauchen, Alkohol, Medikamente (verschreibungspflichtig
und frei verkäuflich), Umweltverschmutzung, Stress, hohe Alltagsbelastung, Flugverkehr
in großen Höhen, Gefährdung durch andere Chemikalien. Rauch enthält beispielsweise
Tausende von Chemikalien; ein einziger Zug an einer Zigarette enthält Milliarden
von freien Radikalen. Mit dem Rauch werden die antioxidanten Nährstoffe im wahrsten
Sinne des Wortes verbrannt. Die Teere im Rauch bilden zudem unerwünschte Quellen
für die langfristige Erzeugung von freien Radikalen.
Verschiedene
Antioxidanzien für größere Unterstützung - Die größte Wirkung erzielen
die Antioxidans-Nährstoffe bei der Zusammenarbeit im Netzwerk. Diese Substanzen
geben Elektronen an die hochreaktionsfähigen, instabilen freien Radikale ab. Die
freien Radikale werden "gelöscht" (chemisch stabilisiert); die Kettenreaktion
wird unterbrochen. Moleküle ohne antioxidante Eigenschaften halten diese Kettenreaktionen,
die die Zellmembranen und andere Zellstrukturen angreifen, unter Umständen aufrecht.
Beim Neutralisieren der freien Radikale durch Elektronenabgabe werden die Antioxidanzien
selbst zu freien Radikalen, die entsprechend wieder in die "reduzierte" Form zurückzuführen
sind, um erneut als Antioxidans-Moleküle fungieren zu können. Für
den Erhalt der Gesundheit werden nicht große Mengen eines einzigen Antioxidans
benötigt, sondern eine breite Palette verschiedener Arten von antioxidanten Nährstoffen.
Wenn ein bestimmter Antioxidans-Nährstoff in größeren Mengen vorliegt, besteht
die Gefahr, dass er zu freien Radikalen degeneriert, falls keine anderen Antioxidanzien
verfügbar sind, die die Wiederherstellung des antioxidanten Zustands übernehmen
können. In dieser Situation ist die Stabilisierung der freien Radikalen nicht
vollständig und das Antioxidans wird selbst zu freien Radikalen. Die Kettenreaktion
wird somit nicht unterbrochen, sondern fortgeführt. Eine Nährstoffergänzung sollte
daher nicht auf wenige Antioxidans- Nährstoffe beschränkt sein, sondern zahlreiche
verschiedene Nährstoffe anbieten. Mit
wasserlöslichen und fettlöslichen Antioxidanzien - Die Antioxidanzien im Körper
arbeiten in Form eines Netzwerkes zusammen. Aus diesem Grund ist eine abwechslungsreiche
Ernährung mit Obst und Gemüse anzustreben, die eine Vielfalt an antioxidanten
Verbindungen liefert. Achten Sie darauf, unterschiedliche Antioxidanzien einzubinden,
sowohl für die wasserlöslichen Bestandteile z. B. Vitamin C, als auch für die
fettlöslichen Bestandteile z. B. die Vitamine A und E sowie das Coenzym Q10. Das
Coenzym Q10 wird auch wie das
original OPC von Prof.
Masquelier oder Lycopin als eigenständige
Nahrungsergänzung angeboten, eingebettet in sekundäre Pflanzenstoffe, damit
die Bioverfügbarkeit sichergestellt ist und der Körper alle Wirkstoffe
auch optimal verwerten kann. Abhängig
von Ihrer Ernährung und Lebensführung erhalten Sie nicht immer eine ausreichende
Menge der zahllosen Antioxidanzien, die der Körper für die optimale Leistung des
Antioxidanzien-Netzwerkes braucht. Um die Antioxidans-Reserven aufrechtzuerhalten,
sollte die tägliche Ernährung adäquate Mengen der verschiedensten Antioxidanzien
enthalten. Eine Nahrungsergänzung mit hochkonzentrierten Antioxidanzien hilft
dabei. Dieser Komplex an Antioxidantien bietet eine Vielzahl unterschiedlicher
antioxidanter Nährstoffe und Extrakte aus bestimmten Pflanzen, die einen hohen
Anteil an Antioxidans-Verbindungen wie Polyphenole und Flavonoide aufweisen. Konzentrierte
Extrakte aus pflanzlichen Quellen wie z.B. : Gelbwurz (95 % Curcuminoide),
Heidelbeere, Rosmarin, Zitrusfrucht, Soja, Blätter von grünem Tee enthalten Antioxidanzien.
Darüber hinaus stehen weitere leistungsfähige Verbindungen pflanzlichen Ursprungs
zur Verfügung, z. B. Hesperidin, Quercetin, Lycopin und Lutein. Der Großteil dieser
Verbindungen besitzt einzigartige Eigenschaften, die für den starken Schutz gegen
freie Radikale in bestimmten Organen sorgen, beispielsweise Lycopin für die Prostata
sowie Lutein und Heidelbeere für die Augen. Glutathion,
eine Peptidverbindung aus drei Aminosäuren (L-Glutamin,
L-Cystein und L-Glycin),
ist ein wichtiger Bestandteil des grundlegenden antioxidanten Systems in den Zellen
nahezu aller Lebewesen. Lutein
unterstützt die gesunde Immunfunktion. Mittlerweile liegen mehr als 250 wissenschaftliche
Artikel vor, die sich mit dem Potenzial des Lutein bei der Unterstützung der Produktion
gesunder Zellen befassen. Studien an Mäusen haben gezeigt, dass Lutein die natürliche
Produktion weißer Blutkörperchen in diesen Tieren unterstützt (neben anderen gesundheitsfördernden
Eigenschaften). Lycopin ist ein Carotinoid mit stark antioxidanter Wirkung. Diese
Substanz sorgt für die rote Farbe in Tomaten, roten Grapefruits, Guaven und Wassermelonen,
den reichsten Quellen für dieses Carotinoid. Bei gekochten Tomatenprodukten ist
die Aufnahme von Lycopin höher als bei Rohtomaten. Forschungen haben außerdem
ergeben, dass die Reserven dieses Carotinoids durch eine Nahrungsergänzung mit
Lycopin stärker erhöht werden als durch Tomatensaft.
Alpha-
und Betacarotine - Eine gute Formel wäre nicht vollständig ohne die Standard-Antioxidanzien
Vitamine A, C und E oder ohne den Carotinoid-Komplex mit Verbindungen aus buntem
Gemüse, z. B. Alpha- und Betacarotine, Kryptoxanthin und Zeaxanthin. Folsäure
(Vitamin B9) fungiert nicht nur als Nährstoff, sondern
auch als wichtiges Antioxidant. Seit der Entdeckung, dass die zentrale Stelle
der menschlichen Retina (die Macula) hohe Konzentrationen der Carotinoide Lutein
und Zeaxanthin aufweist, wurden diese besonderen Mitglieder der Carotinfamilie
intensiv erforscht. Die größten Mengen dieser Carotinoide sind in Grünkohl, Spinat,
Wirsing, Lattich, Lauch, Erbsen und Eigelb zu finden. Es wurde festgestellt, dass
die hohe Lutein- und Zeaxanthinzufuhr beim Verzehr von Spinat und Grünkohl in
großen Mengen dabei hilft, das gesunde, jugendliche Sehvermögen zu erhalten. Lutein
und Zeaxanthin besitzen wie andere Carotinoide eine stark antioxidante Wirkung.
Lutein ist außerdem das einzige Carotinoid, das sowohl in der Linse des Auges
als auch in der Macula vorliegt (dem Bereich der Retina mit der größten Konzentration
von Photorezeptoren für die Lichtempfindung). Die
Carotinoide bewirken die Rot-, Orange- und Gelbfärbung in zahlreichen Obst- und
Gemüsesorten. Jahrzehntelang wurden diese Substanzen als bloße Farbstoffe abgetan;
heutzutage ist ihre lebenswichtige Bedeutung für die Gesundheit bekannt.
Nahezu alle Carotinoide sind leistungsfähige Antioxidanzien, die verschiedene
Arten von Körpergewebe vor freien Radikalen schützen. Die Carotinoide in der Nahrung,
die den größten Beitrag zur Gesundheit leisten, sind Alpha- und Betacarotin, Lutein,
Lycopin, Kryptoxanthin und Zeaxanthin. Diese Substanzen befinden sich in Carotinoid-Komplexen,
die aus carotinreicher pflanzlicher Nahrung gewonnen werden. Nahrungsergänzungen
dienen nicht als Ersatz für eine ausgeglichene Ernährung. Informationen unserer
Webseite sind keine Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Bei
gesundheitlichen Beschwerden fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bei Erkrankungen
von Tieren konsultieren Sie einen Tierarzt. Die Einnahme von Nahrungsergänzungen,
Medikamenten, Heilkräutern usw. sollten Sie mit einem Arzt Ihres Vertrauens
absprechen. |